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Erste Details zu Napster 2

Gerald Himmelein

Noch in diesem Jahr soll Napster als kommerzieller Download-Dienst neu starten. Später will der Inhaber Roxio aber auch Peer-to-Peer-Funktionen nachrüsten.

Roxio [1] bestätigte am heutigen Freitag einen Bericht von CNN/Money [2], in dem der Finanzchef des Unternehmens eine Wiedereröffnung der ehemaligen Musiktauschbörse als kommerzieller Dienst ankündigte. Der neue Napster soll noch in diesem Jahr online gehen -- zunächst ist Roxio damit beschäftigt, Verträge mit möglichst vielen Plattenfirmen abzuschließen. Mit EMI hat Roxio scheinbar bereits ein Abkommen in der Tasche.

Vom Namen abgesehen [3] bleibt von der berühmt-berüchtigten Tauschbörse wenig übrig: Zunächst soll der reinkarnierte Napster als Client-Server-Anwendung laufen -- also als ganz normaler Download-Dienst. Zu einem späteren Zeitpunkt will man auch Peer-to-Peer-Features einbauen.

Der als Berater verpflichtete Napster-Gründer und Urentwickler Shawn Fanning soll sich Roxio zufolge um die Benutzeroberfäche und die "Customer Experience" kümmern. Zur Preisgestaltung gibt es noch keine definitiven Aussagen; Roxio will seinen Kunden aber die Wahl zwischen einer Bezahlung pro Lied und einem Abonnement mit Preisnachlässen geben. (ghi [4])


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-75037

Links in diesem Artikel:
[1] http://www.roxio.com
[2] http://money.cnn.com/2003/02/19/pf/investing/roxio/index.htm
[3] https://www.heise.de/news/Napstern-heisst-Musik-kaufen-74977.html
[4] mailto:ghi@ct.de