Erste Bilder: OM-D E-M5 Mark II 14 Kommentare
ĂuĂerst selbstbewusst hat Olympus seine neue OM-D E-M5 Mark II vorgestellt. Der Hersteller verspricht 40-Megapixel-Fotos mit dem kleinen Four-Thirds-Sensor und eine verbesserte Bildstabilisierung. Wir konnten die spiegellose Systemkamera wĂ€hrend eines Workshops ausprobieren.
Die OM-D E-M5 Mark II [1] folgt auf die erste OM-D [2] von 2012. Wie die VorgĂ€ngerin arbeitet sie mit einem 16-Megapixel-Sensor im Four-Thirds-Format (17,3 mm Ă 13,0 mm). UnterstĂŒtzt wird der Sensor vom aktuellen TruePic-VII-Prozessor, der auch in der groĂen Schwester E-M1 zu finden ist. Damit kommt nun auch die aus E-M10 [3] und E-M1 [4] bekannte LiveComposite-Funktion fĂŒr Mehrfachbelichtungen in die E-M5-Reihe. Olympus will auĂerdem die 5-Achsen-Bildstabilisierung, die mit der ersten E-M5 eingefĂŒhrt wurde, weiter verbessert haben.
Olympus OM-D E-M5 Mark II (0 Bilder) [5]
Alle weiteren technischen Daten finden Sie in unserer Produktdatenbank [7].
Die Oberseite der E-M5 Mark II unterscheidet sich deutlich von der VorgÀngerin.
(Bild:Â Olympus (angepasst))
Auf den ersten Blick unterscheidet sich die neue OM-D E-M5 Mark II nicht von der VorgĂ€ngerin E-M5. Doch Olympus hat die Oberseite der kleinen spiegellosen Micro-Four-Thirds-Kamera (MFT) komplett neu gestaltet und sie damit nĂ€her an die gröĂere Schwester E-M1 gebracht. So können den beiden EinstellrĂ€dern nun ebenfalls zwei unterschiedliche Settings zugeordnet werden â sie steuern dann entweder Belichtungszeit und Blende oder ISO-Empfindlichkeit oder WeiĂabgleich. Dazu gesellen sich mehrere Funktionstasten. AuĂerdem rĂŒckt der ON/Off-Schalter von der GehĂ€userĂŒckseite unter das Moduswahlrad.
Insgesamt wirkt die E-M5 Mark II damit nicht nur aufgerĂ€umter. Die Positionen von Tasten und RĂ€dchen fĂŒhlen sich fĂŒr die Finger auch etwas natĂŒrlicher an. Das BedienmenĂŒ selbst allerdings bleibt unverĂ€ndert.
Neu am GehĂ€use ist auch der frei schwenkbare Monitor, den die E-M5 Mark II nun mit den Micro-Four-Thirds-Konkurrenten von Panasonic gemein hat. Damit will Olympus vor allem bei Videografen punkten, doch auch fĂŒr viele Fotografen sind bewegliche Displays attraktiv. Der elektronische Sucher mit einer Auflösung von 2,36 Millionen Pixeln (1024 Ă 768 Bildpunkte) liefert ein angenehm helles, groĂes und detailreiches Bild.
FĂŒr so eine kleine Kamera liegt die E-M5 Mark II gut in der Hand und wirkt sehr robust . Wir konnten sie zusammen mit dem M.Zuiko Digital ED 12-40 mm f/2.8, dem neuen M.Zuiko Digital ED 14-150 mm 1:4.0-5.6 sowie mehreren Festbrennweiten ausprobieren. Soweit es ging, haben wir ohne Stativ gearbeitet.
Bilderstrecke mit Beispielbildern
Wir konnten dabei auch die LiveComposite-Funktion fĂŒr Mehrfachbelichtungen ausprobieren sowie den 40-Megapixel-Modus. Hierbei wird der Sensor zwischen den einzelnen Aufnahmen in 0,5 Pixelschritten bewegt werden. AnschlieĂend werden acht Belichtungen zu einer zusammengefĂŒhrt. Hier ist Ă€uĂerst prĂ€zises Arbeiten mit Fernauslöser Pflicht, da die Pixel der MFT-Kamera entsprechend winzig sind. Bereits kleinste Bewegungen können dabei zu UnschĂ€rfen fĂŒhren. Der Look der Bilder ĂŒberzeugt mit einem hohen Mikro-Kontrast und einer natĂŒrlichen PlastizitĂ€t. Beispielbilder finden Sie in unserer Bilderstrecke ab Bild 23. Eine detaillierte Beurteilung liefern nach unserem ausfĂŒhrlichen Test nach.
Olympus OM-D E-M5 Mark II: Erste Bilder (0 Bilder) [8]
Die Bildstrecke zeigt einen Auszug unserer Testbilder. Bei den Aufnahmen handelt es sich um die Kamera-JPGs. Wir zeigen jede Aufnahme quasi zweimal: Bild Eins ist das Gesamtbild in einer von unserem System heruntergerechneten, systembedingten Maximalauflösung von 2000 à 1335 Pixeln. Diese Darstellung dient zur schnellen Ansicht des Motivs im Internet, nicht zur Beurteilung der BildqualitÀt. Das geht besser mit Bild Zwei, in dem wir einen 100-Prozent-Bildausschnitt aus dem ersten Foto zeigen. Beide Bilder zusammen liefern bereits innerhalb der Bilderstrecken einen ersten Eindruck, welche BildqualitÀt die Kamera-Objektiv-Kombination unter den jeweiligen Bedingungen bringt. (ssi [10])
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[9] https://www.heise.de/bilderstrecke/1430704.html?back=2544455;back=2544455
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