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Elpida kauft Teile der Qimonda-Grafikspeicherchipsparte

Christof Windeck

Elpida hat den Zuschlag bekommen, kauft Lizenzen für die GDDR-SDRAM-Technik von Qimonda und beschäftigt 50 Entwickler in München weiter.

Der Qimonda-Insolvenzverwalter Michael Jaffé hat mit dem weltweit drittgrößten DRAM [1]-Hersteller Elpida [2] einen Käufer für Teile der Grafikspeicherchipsparte gefunden. Elpida darf Lizenzen für die Qimonda-GDDR-Technik nutzen und übernimmt auch rund 50 Entwickler am Standort München.

Auch die Verwirrung um das Interesse von Winbond [3] an der Qimonda-GDDR-Sparte ist damit geklärt: Elpida will die Produktion (zunächst) von Winbond durchführen lassen. Im kommenden Jahr möchte Elpida unter eigenem Namen 1-GBit-Chips der Typen GDDR3 und GDDR5 verkaufen. Im zweiten Halbjahr 2010 will Elpida dann in der eigenen Fab [4] in Hiroshima [5], die mittlerweile in zwei separate Einheiten aufgeteilt wurde, die Serienproduktion von 2-GBit-GDDR5-SDRAMs aufnehmen. (ciw [6])


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-750177

Links in diesem Artikel:
[1] http://www.heise.de/glossar/entry/Dynamic-Random-Access-Memory-395584.html
[2] http://www.elpida.com/
[3] https://www.heise.de/news/Auch-Winbond-will-die-Qimonda-Grafikspeichertechnik-749847.html
[4] http://www.heise.de/glossar/entry/Fabrication-plant-395566.html
[5] https://www.heise.de/news/Riesige-Speicherchip-Fabrik-nimmt-die-Produktion-auf-153683.html
[6] mailto:ciw@ct.de