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Ellison: Oracle wollte MySQL kaufen

Oliver Diedrich

In seiner Keynote auf der Oracle OpenWorld Tokyo erklärte der Oracle-Chef, Open Source könne nur funktionieren, wenn große Firmen in die Software investieren.

Larry Ellison hat in seiner Keynote auf der Oracle OpenWorld Tokyo seine Sicht auf Open Source dargelegt: Open Source könne nur funktionieren, wenn große Firmen in die Software investieren. Nicht der Linux-Distributor Red Hat, sondern IBM, Intel und Oracle hätten Linux dahin gebracht, wo es jetzt ist. Oracle beschäftige mehr Linux-Entwickler als Red Hat.

Auch MySQL war Thema. Ellison bestätigte, dass Oracle über einen Kauf von MySQL AB nachgedacht habe [1], spielte die Bedeutung der Open-Source-Datenbank [2] aber herunter: MySQL AB mache dreißig oder vierzig Millionen US-Dollar Umsatz im Jahr, Oracle 15 Milliarden. Die BerkeleyDB der eingekauften Sleepycat [3] spiele im Markt eine wichtigere Rolle. Mit dem Kauf von Innobase [4] habe man MySQL AB nicht schaden wollen. (odi [5])


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https://www.heise.de/-107883

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[1] https://www.heise.de/news/Oracles-vergeblicher-Griff-nach-MySQL-176404.html
[2] https://www.heise.de/tests/Freie-Datenbanken-im-Unternehmenseinsatz-Ein-Vergleich-221905.html
[3] https://www.heise.de/news/Oracle-kauft-Hersteller-von-Berkeley-DB-175583.html
[4] https://www.heise.de/news/MeinSQL-DeinSQL-Oracles-SQL-136198.html
[5] mailto:odi@ix.de