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Eklat im Vorfeld der Linux-Desktop-Messe

Jürgen Schmidt

Die etwas großspurig als "Gipfeltreffen" angekündigte Messe zu Linux auf dem Desktop (Linux Desktop Summit" wird schon im Vorfeld von Machtkämpfen überschattet.

Die etwas großspurig als "Gipfeltreffen" angekündigte Messe zu "Linux auf dem Desktop" (Linux Desktop Summit) wird schon im Vorfeld von Machtkämpfen überschattet. Einem Bericht [1] auf DesktopLinux zufolge hat die als Hauptsponsor auftretende Firma Lindows [2] eigenmächtig das Programm geändert. So soll jetzt unter anderem statt dem allgemein anerkannten Open-Source-Vordenker Bruce Perens [3] Lindows-Chef Michael Robertson die Eröffnungsrede halten. LinuxDesktop bezweifelt deshalb die versprochene Herstellerunabhängigkeit der Konferenz und zieht sich von der Veranstaltung zurück. Laut CNet [4] will aus diesem Grund auch Perens Ex-Arbeitgeber HP nicht mehr an der Messe teilnehmen.

Die Firma Lindows vertreibt mit LindowsOS eine Linux-Distribution, die Linux auch für Windows-Benutzer [5] benutzbar machen soll. In die Schlagzeilen geriet sie durch einen Prozess gegen Microsoft [6] um die Marke "Windows" und die von Michael Robertson ausgelobte Prämie [7] von 200.000 Dollar für eine rechtlich nicht angreifbare Möglichkeit, Linux auf der XBox zu installieren. (ju [8])


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-73215

Links in diesem Artikel:
[1] http://www.desktoplinux.com/news/NS4417146902.html
[2] http://www.lindows.com
[3] http://perens.com/
[4] http://news.com.com/2100-1040-981257.html?tag=fd_top
[5] https://www.heise.de/news/LindowsOS-Der-umstrittene-Zwitter-fuer-den-PC-66313.html
[6] https://www.heise.de/news/Lindows-zweifelt-Marke-Windows-an-66931.html
[7] https://www.heise.de/news/Xbox-Linux-Hack-Geheimnis-um-Praemien-Spender-gelueftet-72435.html
[8] mailto:ju@ct.de