Ehemaliger WorldCom-Chef bekennt sich nicht schuldig
Der ehemalige Finanzchef Scott D. Sullivan kooperiert hingegen inzwischen mit der Staatsanwaltschaft.
Der wegen Wertpapierbetrugs angeklagte ehemalige Konzernchef des Telekom-Riesen WorldCom, Bernard Ebbers, hat sich heute in einem New Yorker Gericht nicht schuldig bekannt. Dies berichtete der US-amerikanische Fernsehsender CNBC.
WorldCom, das zweitgrößte amerikanische Ferngesprächsunternehmen und einer der weltgrößten Internetnetzwerk-Betreiber, ist in einen der folgenschwersten Bilanzskandale der US-Wirtschaftsgeschichte verwickelt. Ebbers wurden vom US-Justizministerium Verschwörung zum Wertpapierbetrug, Wertpapierbetrug und Falschangaben gegenüber Aufsichtsbehörden vorgeworfen.
Der ehemalige WorldCom-Finanzchef Scott D. Sullivan hatte sich in einem Gericht in New York am Tag gestern zu den gleichen Vorwürfen schuldig bekannt [1]. Er kooperiert inzwischen mit der Staatsanwaltschaft. Dies ebnete den Weg für die Klage gegen seinen Ex-Boss Ebbers. Sullivan drohen bis zu 25 Jahre Gefängnis. (dpa) / (anw [2])
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