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EU-Kommission untersucht mögliche Kartellabsprachen unter LCD-Herstellern

Peter-Michael Ziegler

Bereits im Mai seien die betroffenen Firmen aufgefordert worden, schriftliche Stellungnahmen (Statements of Objections) einzureichen, teilte die Kommission heute mit. Sollte sich der Verdacht erhĂ€rten, drohen den Firmen hohe Bußgelder.

Die EU-Kommission ermittelt [1] gegen mehrere Hersteller von LCD-Panels wegen möglicher VerstĂ¶ĂŸe gegen das europĂ€ische Kartellrecht. Bereits im Mai seien die betroffenen Firmen aufgefordert worden, schriftliche Stellungnahmen (Statements of Objections) einzureichen, teilte die Kommission am heutigen Montag mit.

Der niederlÀndische Elektronikkonzern Philips [2], der bis zum MÀrz an dem Joint Venture LG Philips LCD beteiligt war, bestÀtigte den Eingang eines entsprechenden Schreibens, wies aber gleichzeitig darauf hin, dass dies nicht bedeute, das Unternehmen sei an einem Kartell beteiligt gewesen.

Falls die Kommission ihren Verdacht erhĂ€rten kann, drohen den Firmen Bußgelder von bis zu zehn Prozent eines Jahresumsatzes. Die Kommission selbst machte keine Angaben dazu, welche weitere Unternehmen von den Untersuchungen betroffen sind. (pmz [3])


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-5989

Links in diesem Artikel:
[1] http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=MEMO/09/334&format=HTML&aged=0&language=EN&guiLanguage=en
[2] http://www.philips.com/global/index.page
[3] mailto:pmz@ct.de