EU-Kommission: Entscheidung im Fall Intel noch nicht gefallen
Die EU-Kommission weist einen Zeitungsbericht zurĂŒck, laut dem sie intern bereits eine vorlĂ€ufige Entscheidung im Marktmissbrauchsverfahren gegen Intel gefĂ€llt habe.
Die EU-Kommission hat betont, dass die Ermittlungen im Wettbewerbsverfahren gegen Intel derzeit noch im vollen Gang seien. Sie dementiert eine Meldung [1] der Financial Times Deutschland (FTD), laut der bereits eine vorlĂ€ufige Entscheidung gefallen sei. Die Meldung sei irrefĂŒhrend, wird ein Sprecher der EU-Kommission zitiert. Die Kommission werde so frĂŒh wie möglich eine Entscheidung bekannt geben.
Die FTD hatte berichtet, Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes habe sich intern bereits entschieden, Intel wegen Missbrauchs der Marktmacht zu bestrafen. Dem Konzern solle es untersagt werden, seine Prozessoren mit Rabatten an PC-Hersteller zu vermarkten. Auch dĂŒrfe der Konzern keine WerbekostenzuschĂŒsse an HĂ€ndler vergeben, wenn Intel dafĂŒr verlangt, exklusiv angeboten zu werden. Intel habe mit einer GeldbuĂe von bis zu 2,6 Milliarden Euro zu rechnen. (anw [2])
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