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ETech: Google startet Open-Source-Projekt

Janko Röttgers

Google Code soll zu einer zentralen Anlaufstelle für Drittentwickler werden. Zum Start werden vier Projekte vorgestellt.

Google stellte am Donnerstag auf der O'Reilly Emerging Technology-Konferenz [1] seine neue Open-Source-Anlaufstelle Google Code [2] vor. Google Code soll Drittentwicklern einen einfachen Zugriff auf die APIs der Suchmaschine geben und zudem als Plattform für einige handverlesene Open-Source-Projekte [3] aus dem Google-Universum dienen. Den Auftakt macht unter anderem die Python-Schnittstelle PyGoogle und eine Sammlung von Hashtable-Libraries. Pro Woche soll ein neues Projekt auf der Website veröffentlicht werden.

All diese Projekte werden sowohl bei Google entwickelt als auch dort eingesetzt. Google setzt dabei auf die BSD-2.0-Lizenz. Der Code wird ganz bewusst nicht auf den firmeneigenen Servern gehostet, erklärte Googles Open-Source-Manager Chris DiBona. "Wir haben uns für Sourceforge entschieden, weil wir das Angebot wirklich gut finden." Mit der Wahl einer bekannten externen Hosting-Plattform habe Google zudem zeigen wollen, wie ernst man das Engagement im Open Source-Bereich nehme.

Zur Emerging Technology Conference siehe auch:

(Janko Röttgers) / (jk [8])


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-145720

Links in diesem Artikel:
[1] http://conferences.oreillynet.com/etech/
[2] http://code.google.com/index.html
[3] http://code.google.com/projects.html
[4] https://www.heise.de/news/ETech-Technologie-Trends-als-Marktsimulation-145028.html
[5] https://www.heise.de/news/ETech-OpenSearch-mit-Amazon-144934.html
[6] https://www.heise.de/news/ETech-Eine-Ode-aufs-Remixen-144522.html
[7] https://www.heise.de/news/ETech-Lob-der-Parasiten-145286.html
[8] mailto:jk@heise.de