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EMI, deutsche und britische Musikverwertungsgesellschaft kooperieren

Andreas Wilkens

Ein europaweiter "One-Stop-Shop" soll Rechte fĂŒr das "anglo-amerikanische Songrepertoire" des Plattenlabels klĂ€ren helfen.

Die deutsche Musikverwertungsgesellschaft GEMA, ihr britisches Pendant MCPS-PRS Alliance und das Plattenlabel EMI haben sich dazu entschlossen, einen europaweiten "One-Stop-Shop" zu entwickeln. Dieser soll dazu dienen, Rechte fĂŒr das "anglo-amerikanische Songrepertoire von EMI im Hinblick auf eine europaweite Online- und Mobilfunkverwertung" zu klĂ€ren. Damit werde eine Empfehlung [1] der EU-Kommission fĂŒr die Wahrnehmung von Online-Musikrechten umgesetzt, heißt es in einer Mitteilung [2] der GEMA.

Die EU-Kommission hatte im Oktober vorigen Jahres empfohlen, in LizenzvertrĂ€gen sollten territoriale BeschrĂ€nkungen und den Kundenkreis eingrenzende Bestimmungen aufgehoben werden. Rechteinhabern, die keine solchen VertrĂ€ge abschließen wollen, sollten ihr Repertoire der EU-weiten Direktlizenzierung zugĂ€nglich machen können. Der nun beschlossene "One-Stop-Shop" sei ein "erster wesentlicher Schritt zu einem gesamteuropĂ€ischen Lizenzerwerb", erlĂ€utert Adam Singer, Group CEO der MCPS-PRS Alliance. (anw [3])


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https://www.heise.de/-169862

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[1] https://www.heise.de/news/EU-Kommission-gibt-Empfehlung-fuer-Online-Musikrechte-heraus-137219.html
[2] http://www.gema.de/kommunikation/pressemitteilungen/pm20060123.shtml
[3] mailto:anw@heise.de