EMC dümpelt weiter in der Verlustzone
Im dritten Quartal in Folge schreibt der Speicherhersteller rote Zahlen.
Der Spezialist für Speichersysteme und Massenspeicher EMC [1] legte heute Zahlen vor, wie sie in manchen Teilen der Branche zurzeit üblich scheinen: Bereits im dritten Quartal in Folge [2] schreibt das Unternehmen dicke rote Zahlen. Der Umsatz fiel im Vorjahresvergleich von 1,5 Milliarden US-Dollar um 14 Prozent auf 1,3 Milliarden. Der Grund für den Umsatzverlust sei die härtere Konkurrenz unter den Anbietern und die mangelnde Investitionsbereitschaft bei den Unternehmen, so EMC-Chef Joe Tucci.
Den Verlust im ersten Quartal 2002 beziffert das Unternehmen mit 77 Millionen US-Dollar, das sind drei Cent pro Aktie -- vor einem Jahr erwirtschaftete EMC noch einen Gewinn von 398,8 Millionen US-Dollar oder 18 Cent pro Aktie. Finanzchef Bill Teuber gab sich bei der Präsentation der Quartals-Bilanz allerdings zuversichtlich, mit einem Kostensenkungsprogramm [3] bald wieder in die schwarzen Zahlen zu kommen. (tol [4])
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[2] https://www.heise.de/news/Rote-Zahlen-und-Optimismus-bei-EMC-50002.html
[3] https://www.heise.de/news/EMC-setzt-jetzt-mehr-auf-Software-46364.html
[4] mailto:tol@heise.de
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