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E-Plus steigt eventuell bei UMTS-Versteigerung aus

Axel Vahldiek

Der Mobilfunk-Anbieter E-Plus zieht sich möglicherweise aus der Versteigerung der UMTS-Frequenzen in Deutschland zurück.

Der Mobilfunk-Anbieter E-Plus [1] zieht sich möglicherweise aus der Versteigerung der UMTS-Frequenzen in Deutschland zurück. Allerdings wollte E-Plus-Sprecherin Dorotée Werry entsprechende Berichte in der Wirtschaftspresse auf Anfrage von c't weder bestätigen noch dementieren.

Hintergrund eines eventuellen Rückzugs könnte allerdings der Zusammenschluß [2] von drei Telekommikationsunternehmen sein, die ihre Chancen im europäischen Markt verbessern wollen. Die niederländische KPN [3] und die japanische NTT DoCoMo [4] wollen sich an der Hutchison Whampoa [5] aus Hongkong beteiligen. Da KPN Mehrheitseigner von E-Plus ist, Hutchison aber ebenso wie E-Plus bei der Versteigerung der deutschen UMTS-Frequenzen mitbieten will, würde KPN gleich zweimal an der Auktion teilnehmen, was nicht erlaubt ist. Eine Allianz zwischen den Bietern E-Plus und Hutchison wäre also naheliegend, was den Rückzug von E-Plus aus der UMTS-Versteigerung zur Folge haben könnte. In einem vergleichbaren Fall musste schon der britische Mobilfunkanbieter Orange nach der Übernahme durch France Telecom seine Beteiligung an der UMTS-Versteigerung hier zu Lande zurückziehen [6], da France Telecom in Kooperation mit MobilCom an der UMTS-Auktion teilnimmt. (axv [7])


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https://www.heise.de/-29015

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[1] http://www.e-plus.de
[2] https://www.heise.de/news/Drei-Telekom-Konzerne-in-Europa-mit-vereinter-Kraft-29005.html
[3] http://www.kpn.com
[4] http://www.nttdocomo.com
[5] http://www.hutchnet.com.hk
[6] https://www.heise.de/news/Orange-steigt-bei-UMTS-Auktion-aus-27163.html
[7] mailto:axv@ct.de