E-Plus ändert Tarife für schnelles Internet per Handy
E-Plus rechnet die per GPRS übertragenen Datenmengen jetzt pro 1-Kilobyte-Datenblock und damit genauer ab.
Der Mobilfunkanbieter E-Plus [1] vereinfacht seine Tarife für den schnellen Internetzugang über den Datendienst GPRS (General Packet Radio Service). Pro 1-Kilobyte-Datenblock stehen jetzt 2,5 Cent (4,9 Pfennig) auf der Telefonrechnung; Anschlussgebühren und monatliche Grundpreise gibt es auch weiterhin nicht.
Bisher ließen sich alle Funknetzbetreiber für den GPRS-Datentransfer pro angefangenen 10 KByte bezahlen. E-Plus verlangte vor der Tarifumstellung für ersten zehn in einer Verbindung übertragenen Blöcke je 69 Pfennig und für alle weiteren 20 Pfennig. Der neue Tarif kommt vor allem WAP-Surfern zugute, da dabei pro Seite selten mehr als ein Kilobyte übertragen wird. Ein kurzer Blick etwa auf die Fußballergebnisse kostet jetzt 5 statt 69 Pfennig. Auch kommt die Abrechnung pro Kilobyte dem in Japan populären Internetdienst i-mode entgegen, den E-Plus bald in Deutschland anbieten [2] will.
Wer jedoch größere Datenmengen pro GPRS-Sitzung überträgt, beispielsweise beim WWW-Surfen oder beim Abgleich von Daten mit dem Firmen-Server, zahlt künftig deutlich mehr als bisher. Hier liegen etwa die neuen GPRS-Angebote [3] von VIAG Interkom deutlich günstiger. (rop [4])
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[1] http://www.eplus.de/
[2] https://www.heise.de/news/i-Mode-doch-noch-in-diesem-Jahr-44699.html
[3] https://www.heise.de/news/Guenstigere-Tarife-fuer-reisende-Viel-Surfer-51501.html
[4] mailto:rop@ct.de
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