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Digital-Fonds: Kabinett billigt 2,4 Milliarden fĂŒr Internetoffensive

Breitbandausbau

(Bild: dpa, Jens BĂŒttner)

ZunĂ€chst 2,4 Milliarden Euro sollen laut einem neuen Gesetzentwurf in Breitbandausbau und Digitalisierung von Schulen fließen.

Mit einer milliardenschweren Förderung soll der Ausbau der Internetversorgung in Deutschland beschleunigt werden. Das Bundeskabinett billigte dazu am Mittwoch einen Gesetzentwurf zur Schaffung eines Sondervermögens "Digitale Infrastruktur" mit einem Startvolumen von 2,4 Milliarden Euro. Damit soll neben dem Breitbandausbau besonders die Digitalisierung tausender Schulen verstĂ€rkt werden. "Damit schaffen wir eine Voraussetzung dafĂŒr, dass eine leistungsfĂ€hige digitale Infrastruktur in Schulen, Wohnzimmern und Unternehmen RealitĂ€t wird", betont das Bundesfinanzministerium.

Finanzminister Olaf Scholz (SPD) hatte im Mai wegen weit höherer Steuereinnahmen als erwartet angekĂŒndigt, dass der Bund als Startvolumen 2,4 Milliarden Euro zur VerfĂŒgung stellt. Insgesamt werden in diesem Jahr Staatseinnahmen von 772,1 Milliarden Euro erwartet, das sind 7,8 Milliarden Euro mehr als bei der letzten SchĂ€tzung angenommen. Bis 2022 sollen die Staatseinnahmen dann bis auf insgesamt 905,9 Milliarden Euro steigen (plus 16,3 Milliarden).

Der Koalitionsvertrag sieht bis 2021 Ausgaben von zehn bis zwölf Milliarden Euro allein fĂŒr den Breitbandausbau in Deutschland vor, damit auch lĂ€ndliche Gebiete endlich schnelleres Internet bekommen – Gigabitnetze sollen ĂŒberall zur Regel werden. Oft wurden BĂŒrger bereits selbst tĂ€tig, weil neue Glasfaserleitungen fehlen. Daher soll mit dem neuen Digitalfonds nun die Digitalisierung der Schulen und der Breitbandausbau in Deutschland beschleunigt werden. Zur weiteren Finanzierung sollen dann Einnahmen aus der Versteigerung neuer Mobilfunklizenzen (5G-Technologie) verwendet werden [1]. (axk [2])


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https://www.heise.de/-4126313

Links in diesem Artikel:
[1] https://www.heise.de/news/Glasfaserausbau-Bundesregierung-plant-mit-Einnahmen-aus-5G-Auktion-4121130.html
[2] mailto:axk@heise.de