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Deutsche Presse-Agentur lÀsst Meldungen im Web nachverfolgen

Andreas Wilkens

Die deutsche Nachrichtenagentur nutzt eine Tracking-Technik des kalifornischen Unternehmens Attributor, um die Verbreitung eigener Inhalte aufzeigen zu lassen.

Die Deutsche Presse-Agentur dpa [1] lĂ€sst kĂŒnftig ihre digitalen Inhalte vom US-amerikanischen Dienstleister Attributor mit speziellen Kennzeichen ("Fingerprints") versehen und weltweit auf Webseiten nachverfolgen. Das geht aus einer Mitteilung [2] von Attributor hervor. Das kalifornische Unternehmen bietet seine Dienste nach eigenen Angaben fĂŒr englische, französische, deutsche, italienische, portugiesische und spanische Inhalte wie Texte, Videos und Bilder an.

Der Dienst ermögliche es der Nachrichtenagentur festzustellen, welche Inhalte am besten ankommen, erlĂ€utert Malte von Trotha, Vorsitzender der dpa-GeschĂ€ftsfĂŒhrung. Außerdem lasse sich die unautorisierte Verwendung von Inhalten nachvollziehen. HierfĂŒr sieht Attributor ein Benachrichtigungssystem vor. Website-Betreiber, die Inhalte ohne Genehmigung veröffentlichen, werden gegebenenfalls aufgefordert, die Inhalte zu entfernen. dpa-Chefredakteur Wilm Herlyn erhofft sich durch das Tracking von Meldungen RĂŒckschlĂŒsse ĂŒber die geeignete Form und den treffenden Ausdruck zur rechten Zeit. Das könne die redaktionelle Arbeit effizienter gestalten. (anw [3])


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-210089

Links in diesem Artikel:
[1] http://www.dpa.de
[2] http://www.attributor.com/dpanewlanguages.php
[3] mailto:anw@heise.de