Der weltweite Servermarkt schrumpfte im Jahr 2001 um 15 Prozent
IBM konnte seinen weltweiten Marktanteil trotz Umsatzrückgangs auf 29 Prozent ausbauen.
Nicht nur der US-amerikanische Servermarkt ist im vergangenen Jahr arg geschrumpft [1], auch weltweit wurden 2001 weniger Server verkauft. Der Umsatz sank von 55,6 Milliarden im Jahr 2000 um 15 Prozent auf 47 Milliarden US-Dollar (54 Milliarden Euro), ermittelten die Marktforscher von Gartner Dataquest [2]. Marktführer bleibt weiterhin IBM: Der Umsatz von Big Blue schrumpfte zwar ebenfalls, und zwar von 13,9 Milliarden US-Dollar auf 13,6 Milliarden US-Dollar (15,5 Milliarden Euro), sein Anteil am weltweiten Servermarkt stieg aber von 25 auf 29 Prozent, schreibt der US-Newsdienst CNet.
An zweiter Stelle folgt Sun mit einem Marktanteil von 15,4 Prozent bei einem Rückgang von 2 Prozentpunkten, gefolgt von Compaq mit 13,9 Prozent und einem geringen Verlust von 0,9 Prozentpunkten. Compaqs potenzieller Fusionspartner Hewlett-Packard mit nahezu unveränderten 12,8 Prozent Marktanteil. Schlusslicht unter den fünf größten Serverherstellern ist Dell mit ebenfalls fast unveränderten 6,4 Prozent.
Der weltweite Markt der Unix-Server ging von 25,3 Milliarden US-Dollar um 19 Prozent zurück auf 20,6 Milliarden US-Dollar (23,5 Milliarden Euro). Hier bleibt Sun trotz eines Verlustes von 3,1 Prozentpunkten Marktanteil mit 35,2 Prozent Spitzenreiter, gefolgt von Hewlett-Packard, das sich bei einem Rückgang von einem Prozentpunkt 20,5 Prozent vom weltweiten Unix-Kuchen im Jahr 2001 abschneiden konnten. (anw [3])
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