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Dell stellt neue Business-PCs vor

Christof Windeck

Statt in langweiligen, kantigen und beigefarbenen GehÀusen kommen die neuen Dell-Optiplex-Rechner jetzt in rundlichen Formen und dezentem Dunkelgrau daher.

Der PC-Gigant Dell hat die Optiplex-PC-Baureihe grĂŒndlich renoviert: Statt in langweiligen, kantigen und beigefarbenen GehĂ€usen kommen die neuen Rechner jetzt in rundlichen Formen und dezentem Dunkelgrau daher. Die neue Baureihe wird in den USA ab Anfang Oktober ausgeliefert.

Die Überarbeitung, an der Dell nach eigenen Angaben rund 18 Monate tĂŒftelte, beschrĂ€nkt sich nicht auf die schickere Optik: Die GehĂ€use der neuen Optiplex-Reihe sind kleiner als die der VorgĂ€nger, lassen sich schneller montieren und warten und ermöglichen ein neues LĂŒftungskonzept. Die KĂŒhlluft wird hinten angesaugt und auch nach hinten ausgeblasen; in Verbindung mit besserer GerĂ€uschdĂ€mmung sollen die Optiplex-PCs deshalb deutlich leiser sein.

USB- und SoundanschlĂŒsse sind auch von der Vorderseite der GerĂ€te aus zugĂ€nglich. Auf die konventionellen Schnittstellen wie Parallelport und PS/2-AnschlĂŒsse verzichtet Dell jedoch nicht. Als Mainboards kommen Platinen mit Intels i815-Chipsatz zum Einsatz; dank des integrierten Grafikchips, aber trotzdem möglicher AufrĂŒstung mit einer AGP-Grafikkarte können die GerĂ€te sehr flexibel ausgerĂŒstet werden. Eine sorgfĂ€ltige Kennzeichnung und Farbkodierung soll auch Laien einfache UmrĂŒstarbeiten im Inneren der Rechner erleichtern.

Gleichzeitig mit den neuen Optiplex-Rechnern stellt Dell neue Versionen der Latitude-Laptop-Baureihe vor, die innerhalb der nĂ€chsten zwei Monate in den USA verfĂŒgbar sein sollen. Zu den neuen Ausstattungsmerkmalen gehören Pentium-III-CPUs mit bis zu 850 MHz, eine VorrĂŒstung fĂŒr drahtlosen Netzwerkanschluss sowie FireWire-Schnittstellen.

Nur als Prototypen prĂ€sentierte Dell eine Itanium-Workstation: In dem GerĂ€t arbeiten zwei 733-MHz-Itanium-Prozessoren. Als Betriebssystem fĂŒr die 64-Bit-Chips kam eine Vorabversion des kommenden Microsoft Whistler [1] zum Einsatz. GemĂ€ĂŸ Intels Roadmap will Dell "Pilotinstallationen" von Itanium-Systemen im kommenden Quartal ausliefern, die Serienfertigung lĂ€uft dann im nĂ€chsten Jahr an. Itanium-Workstations sollen vor allem wegen der höheren möglichen Rechengenauigkeit und der bessern Fließkommaleistung der Itanium-CPUs interessant sein. Nur bei wenigen Workstation-Anwendungen dĂŒrfte dagegen der ĂŒber 4 GByte hinausgehende Speicher-Adressierungsbereich der 64-Bit-Boliden interessant sein. (ciw [2])


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https://www.heise.de/-26204

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[1] https://www.heise.de/news/Windows-Beta-Gefluester-34718.html
[2] mailto:ciw@ct.de