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Datenleck bei US-Firma LexisNexis

Andreas Wilkens

Unbefugte haben Zugang zu mehr als 30.000 DatensÀtzen bekommen, die unter anderem auch Sozialversicherungsnummern enthalten.

Unbefugte sind in die Datenbanken einer Tochterfirma der LexisNexis Group [1] eingedrungen. Vermutlich sind 32.000 DatensĂ€tze entwendet worden, die Namen, Adressen und Sozialversicherungsnummern von US-BĂŒrgern enthalten, heißt es in einer Mitteilung [2]. Die betroffene, vor kurzem ĂŒbernommene Firma Seisint verwaltet Daten im Auftrag von privaten Unternehmen und Behörden. Die Eindringlinge sollen Zugangsdaten von regulĂ€ren Kunden benutzt haben.

Das US-amerikanische FBI und das Handelsministerium seien in die Ermittlungen eingeschaltet worden. Es wird befĂŒrchtet, dass die Datendiebe beispielsweise gefĂ€lschte Kreditkartenkonten einrichten könnten. Vor kurzem war bekannt geworden [3], dass dem US-amerikanischen Datenbroker ChoicePoint mehrere zehntausend Daten abhanden gekommen sind.

Siehe dazu in Telepolis: (anw [4])


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-142379

Links in diesem Artikel:
[1] http://www.lexisnexis.com/
[2] http://www.reed-elsevier.com/index.cfm?articleid=1258
[3] https://www.heise.de/news/Kriminelle-verschaffen-sich-in-Kalifornien-Zugriff-auf-35-000-Personendaten-135668.html
[4] mailto:anw@heise.de
[5] http://www.heise.de/tp/r4/artikel/19/19641/1.html