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DSW will gegen Verschmelzung von T-Online und Telekom stimmen

"Die Verschmelzung liegt nicht im Interesse der privaten T-Online-Aktionäre", erklärte der DSW-Geschäftsführer.

Die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW [1]) hat Widerstand auf der Hauptversammlung der T-Online angekündigt. Auf dem letzten Aktionärstreffen in Hannover wollen die Aktionärsschützer gegen den Verschmelzungsvertrag zwischen dem Internetanbieter und der Deutschen Telekom [2] stimmen. "Die Verschmelzung liegt nicht im Interesse der privaten T-Online-Aktionäre", erklärte der Geschäftsführer Ulrich Hocker am Donnerstag die ablehnende Haltung [3].

Unmittelbar nach der Rückkehr in die Gewinnzone sollen die Anteilseigener ihre Papiere wieder abgeben. Und das für 0,52 T-Aktien je T-Online-Anteilsschein. Diese entspreche einem Umtauschverhältnis von gerade acht Euro. Beim Börsengang der Telekom-Tochter im Frühjahr 2000 hatten die Anleger 27 Euro für eine T-Online-Aktie bezahlt. Hocker kündigte an, den Vorstandsmitgliedern die Entlastung zu verweigern, die den Verschmelzungsvertrag unterschrieben hätten. (dpa) / (jk [4])


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https://www.heise.de/-153056

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[1] http://www.dsw-info.de/
[2] https://www.heise.de/news/T-Online-Reintegration-Aktientausch-schlechter-als-Barabfindung-141767.html
[3] https://www.heise.de/news/Aktionaersschuetzer-lehnen-T-Online-Rueckkauf-ab-104103.html
[4] mailto:jk@heise.de