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Corona-Lockdown: Bereiche in der NĂ€he der wichtigsten Apple-Fabrik im Lockdown

Ben Schwan
Foxconn

Arbeiter in einer Foxconn-Einrichtung.

(Bild: dpa, Xuan Hui)

Seit Ostern sind Viertel im Bereich der Foxconn-Fabrik in Zhengzhou abgesperrt. Menschen dĂŒrfen den Bereich nicht verlassen. Noch lĂ€uft die Herstellung.

Apple ist erneut mit Lockdown-Maßnahmen der chinesischen Regierung an einer ProduktionsstĂ€tte konfrontriert. Seit Ostern lĂ€uft eine große EindĂ€mmungsmaßnahme gegen das Coronavirus in der zentralchinesischen Metropole Zhengzhou, die die grĂ¶ĂŸte aller iPhone-Fabriken des Fertigers Foxconn beherbergt. Viertel rund um die Anlage seien abgesperrt, berichtet die Finanznachrichtenagentur Bloomberg. Personen dĂŒrfen diese Bereiche seither nicht mehr verlassen, egal wo sie wohnen.

Seit Freitag letzter Woche gibt es zudem verplichtende COVID-19-Tests [1] fĂŒr alle Mitarbeiter der "iPhone City", was wiederum zu Verzögerungen beim Arbeitsantritt fĂŒhren kann. Die Zhengzhou Airport Economy Zone verfolgt damit Chinas Zero-COVID-Strategie, wie man sie zuletzt unter anderem aus Apple Standorten in Shanghai und Kushon [2] kannte. "Foxconn hĂ€lt sich an die Maßnahmen zur COVID-BekĂ€mpfung der lokalen Regierung", hieß es in einem Statement des taiwanischen Fertigers.

Laut der Lokalzeitung Henan Daily soll die Arbeit in der iPhone City bislang "normal" [3] laufen, hieß es am Dienstag. Rund 200.000 Arbeiter seien auf dem Foxconn-Campus aktiv. Manager des Konzerns hĂ€tten der Zeitung mitgeteilt, dass die "Versorgungslinien von COVID nicht tangiert" seien. Wie konkret dies gelingt – etwa durch den Zwang, am Arbeitsplatz zu ĂŒbernachten –, wurde nicht bekannt.

Trotz dieser scheinbar positiven Nachrichten werden erste Versorgungsprobleme mit Apple-Produkten sichtbar – genauso wie bei anderen High-Tech-Herstellern. Besonders GerĂ€te, die von anderen Fertigern wie Quanta oder Wistron [4] kommen, sind betroffen. So wartet man aktuell Wochen auf das bereits im Herbst vorgestellte MacBook Pro mit M1 Max und M1 Pro [5] in verschiedenen Konfigurationen.

Der brandneue Mac Studio [6] ist ebenfalls erst in Wochen lieferbar, das Studio Display [7] kann Apple ebenfalls nicht vor Juli liefern. Bis sich die Lockdown-Maßnahmen auch auf den Haupt-iPhone-Fertiger Foxconn durchschlagen, dĂŒrfte nur eine Frage der Zeit sein. China wird vor allem von der Omikron-Variante heimgesucht. Bei dieser scheinen die lokalen Impfstoffe nur bedingt zu wirken, zudem sind viele Ă€ltere Menschen noch immer gar nicht geimpft. Die Staats- und ParteifĂŒhrung reagiert nach wie vor mit strengen Zero-COVID-BemĂŒhungen, bei denen MillionenstĂ€dte abgesperrt werden.

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(bsc [10])


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[1] https://www.bloomberg.com/news/articles/2022-04-14/iphone-city-staff-in-china-to-undergo-mandatory-virus-testing
[2] https://www.heise.de/news/Corona-Lockdown-in-China-bremst-offenbar-iPhone-Produktion-6669656.html
[3] https://www.bloomberg.com/news/articles/2022-04-19/iphone-city-is-operating-normally-despite-china-covid-lockdowns
[4] https://www.heise.de/news/Neue-China-Lockdowns-MacBook-Pro-Verfuegbarkeit-geht-in-den-Keller-6672068.html
[5] https://www.heise.de/news/MacBook-Pro-mit-10-Kern-CPU-M1-Pro-oder-M1-Max-und-mehr-Ports-6221034.html
[6] https://www.heise.de/tests/Apples-Mac-Studio-im-ersten-Test-Professioneller-als-der-Mac-Pro-6586139.html
[7] https://www.heise.de/news/Mac-Studio-Neuer-Apple-Rechner-schneller-als-der-Mac-Pro-6542922.html
[8] https://www.heise.de/Datenschutzerklaerung-der-Heise-Medien-GmbH-Co-KG-4860.html
[9] https://www.heise.de/mac-and-i
[10] mailto:bsc@heise.de