Comdex: IBM und Compaq doch im Transmeta-Boot
Transmeta-Chef Ditzel bezeichnete Berichte, nach denen IBM und Compaq keine Notebooks mit Transmetas Crusoe-Prozessor herstellen würden, als falsch.
Die Berichte, nach denen IBM und Compaq [1] keine Notebooks mit Transmetas [2] Crusoe-Prozessor herstellen würden, seien falsch, sagte Transmeta-Chef David Ditzel auf der Comdex. IBM hätte nur beschlossen, ihren auf der PC Expo vorgeführten [3] Prototypen nicht weiter zu zeigen. Die Compaq-Meldung sei ein Gerücht, das ein schlecht informierter Analyst in die Welt gesetzt habe. Dass die Gerüchte genau zum Börsengang [4] von Transmeta auftauchten, ärgerte Ditzel natürlich besonders.
Doch zu sehen waren die IBM- und Compaq-Notebooks nicht. Dafür zeigten andere Hersteller neue Produkte mit dem Crusoe. Neben dem schon im Handel erhältlichen Sony PCG-C1VN [5] wollen Casio, Hitachi, NEC und Siemens-Fujitsu Notebooks mit Transmetas Prozessor vorstellen, Webpads zeigten unter anderem Gateway und Hitachi. Die Geräte werden voraussichtlich ab Frühjahr 2001 für Preise ab 1600 US-Dollar – umgerechnet etwa 3700 Mark – in Europa erhältlich sein. Die Akku-Laufzeit soll bei einigen Notebooks bis zu 11 Stunden betragen. (jow [6]) (chr)
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[2] http://www.transmeta.com
[3] https://www.heise.de/news/Transmetas-grosser-Auftritt-Notebooks-mit-Crusoe-CPU-27569.html
[4] https://www.heise.de/news/Boersenstart-von-Transmeta-nicht-ohne-Missklaenge-Update-25779.html
[5] https://www.heise.de/news/Crusoe-Nicht-der-Schnellste-aber-sparsam-29762.html
[6] mailto:jow@ct.heise.de
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