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Cisco übertrifft alle Erwartungen

Jürgen Kuri

Cisco steigert Umsatz und Gewinn im ersten Quartal des laufenden Geschäfsjahrs um 49 Prozent.

Der dominierende Anbieter von Internet-Routern verblüfft aufs Neue die Wall Street. Cisco [1] legte mit dem Geschäftsbericht für das erste Quartal [2] des laufenden Geschäftsjahres 2000 Ergebnisse vor, die selbst die recht hohen Erwartungen der Marktanalysten noch übertrafen. Der Umsatz stieg um 49 Prozent auf 3,88 Milliarden US-Dollar, verglichen zu 2,6 Milliarden US-Dollar im selben Zeitraum des Vorjahres. Der Gewinn ohne Berücksichtigung außergewöhnlicher, einmaliger Ausgaben stieg ebenfalls um 49 Prozent von 561 auf 837 Millionen US-Dollar. Das entspricht einem Gewinn von 24 Cents pro Aktie. Im ersten Quartal des Vorjahres waren es noch 17 Cent; 23 Cents pro Aktie erwarteten die Wall-Street-Makler.

Unter Einbeziehung der Sonderausgaben sank der Gewinn zwar um 14 Prozent auf 438 Millionen US-Dollar. Bei diesen einmaligen Kosten handelte es sich aber um Aufwendungen für Firmenübernahmen, unter anderem für den Kauf der IBM-LAN-Technik [3] und für Ciscos mit 6,9 Milliarden US-Dollar bislang teuerste Akquisition, den Glasfaser- und Voice-over-IP-Spezialisten Cerent [4]. Daher spielen diese einmaligen Ausgaben für das Ansehen Ciscos bei den Börsenmaklern keine Rolle. Selbst das Wall Street Journal bezeichnete das Unternehmen aufgrund des Geschäftsberichts als "Überflieger". (jk [5])


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https://www.heise.de/-23563

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[1] http://www.cisco.com
[2] http://www.cisco.com/warp/public/146/november99/15.html
[3] https://www.heise.de/news/Cisco-kauft-IBMs-LAN-Technik-auf-24961.html
[4] https://www.heise.de/news/Ciscos-teuerster-Einkauf-23993.html
[5] mailto:jk@heise.de