zurück zum Artikel

Chrome OS: Der "Windows-Killer" fällt aus

Dr. Oliver Diedrich

Ein näherer Blick auf Chrome OS zeigt: Das Google-Betriebssystem ist keine Konkurrenz zu Windows und Co - und will es auch gar nicht sein.

Seit dem Sommer geistert Chrome OS durch die Schlagzeilen, jetzt hat Google eine erste Entwicklerversion [1] als Chromium OS veröffentlicht. heise open [2] hat sich das Google-Betriebssystem angesehen [3] und kommt zu dem Schluss: Ein Windows-Killer ist es nicht – und will es auch gar nicht sein. Chrome OS, an dem auch Ubuntu-Entwickler mitarbeiten, zielt auf Web-Appliances, die immer online sind und im Wesentlichen für Internet-Aktivitäten genutzt werden. Das System spielt in einer ganz anderen Klasse als Windows und Mac OS X, aber ist auch kaum mit den etablierten Linux-Distributionen vergleichbar.

So verzichtet das Google-Betriebssystem komplett auf einen Desktop, die einzige Anwendung in Chrome OS ist der Google-Browser. An die Stelle lokal installierter Programme treten Web-Applikationen; in seiner Standard-Konfiguration ist es ohne Google-Account gar nicht benutzbar. Für den Einsatz auf Web-Appliances bietet es allerdings interessante Ansätze.

Siehe dazu auch auf heise open:


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-865967

Links in diesem Artikel:
[1] https://www.heise.de/news/Google-veroeffentlicht-den-Quelltext-von-Chrome-OS-Update-864431.html
[2] http://www.heiseopen.de
[3] https://www.heise.de/tests/Chrome-OS-Was-hinter-dem-Google-Browser-steckt-865947.html
[4] https://www.heise.de/tests/Chrome-OS-Was-hinter-dem-Google-Browser-steckt-865947.html