China verschÀrft Kontrolle von Internetbars
Jugendliche dĂŒrfen nur noch in den Ferien und höchstens fĂŒr drei Stunden eingelassen werden.
China [1] hat die Kontrolle von InternetcafĂ©s verschĂ€rft. Jugendliche dĂŒrfen nur noch in den Ferien und höchstens fĂŒr drei Stunden eingelassen werden, ordnete das Kulturministerium nach Angaben der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua vom Freitag an. Kinder unter 16 Jahren können nur noch in Begleitung in CybercafĂ©s.
Ein hoher Beamter des Ministeriums beklagte, dass einige Internetbars Kinder und Jugendliche einlieĂen, pornografische und gewaltverherrlichende Spiele und GlĂŒcksspiel anböten oder auch gestohlene Videos oder Raubkopien verkauften.
Die Vorschriften verlangten nicht nur eine Lizenz fĂŒr die CafĂ©s, sondern auch eine Registrierung der Besucher. Von 200.000 InternetcafĂ©s seien 17.000 wegen illegaler AktivitĂ€ten geschlossen worden. 28.000 hĂ€tten Lizenzen beantragt.
Das Kulturministerium werde sich mit anderen Regierungsstellen zusammenschlieĂen, die Software entwickeln, um das Internet in China stĂ€rker zu kontrollieren. So sind viele auslĂ€ndische Seiten im Internet wie etwa von BBC, Time Magazine, asiatische Nachrichten bei Yahoo oder auch Seiten von Menschenrechtsorganisationen gesperrt.
Zeitungen wie die Washington Post oder Los Angeles Times sind neuerdings wieder zugĂ€ngig. Doch selbst eine Umgehung solcher Kontrollen ĂŒber Proxyserver funktioniert in China nur kurze Zeit, dann ist auch dieser Zugang wieder blockiert. (dpa) / (wst [2])
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