CES: Musikdienst à la Sony
Noch im Frühjahr will auch Sony in den USA einen eigenen Musikdienst namens Connect starten.
Noch im Frühjahr will auch Sony [1] in den USA einen eigenen Musikdienst namens Connect starten [2]. Ebenso wie Napster und Apples iTunes Music Store soll das Angebot rund 500.000 Songs umfassen, sprich nicht nur Material von Sonys eigenen Labels, sondern auch Liedgut von Künstlern anderer Major-Labels. Pro Song fallen die mittlerweile branchenüblichen 99 US-Cent an, ein Album soll mit knapp 10 US-Dollar zu Buche schlagen.
Als Audioformat setzt Sony erwartungsgemäß das hauseigene ATRAC3 ein. Entsprechend lassen sich die mit 132 kBit/s kodierten Songs nur auf Sony-Geräten abspielen, etwa den Net MD Walkman Recordern oder deren brandneuen Hi-MD-Pendants [3], dem ATRAC CD Walkman oder Sonys Network Walkman.
Insgesamt beziffert Sony die Zahl zum Abspielen der Songs geeigneter Geräte auf 2,5 Millionen weltweit -- damit würde der japanische Hersteller momentan sogar mehr mobile Endgeräte erreichen als Apple, das bisher rund 2 Millionen iPods verkauft hat. Mobile Player für Songs von Diensten, die wie Napster oder verschiedene OD2-Portale auf DRM-geschütztes WMA setzen, gibt es dagegen bisher nur sehr wenige. Viele portable Geräte geben zwar WMA wieder, kommen aber mit dem Rechte-Management nicht zurecht. (vza [4])
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[2] http://news.sel.sony.com/pressrelease/4301
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