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Bundesregierung: Netze verkraften zunehmenden Datenverkehr problemlos

Bundesregierung: Netze verkraften zunehmenden Datenverkehr problemlos

(Bild: asharkyu/Shutterstock.com)

Die fĂŒr Digitalisierung zustĂ€ndige Ministerin BĂ€r versichert, die NetzkapazitĂ€ten reichten aus. Man sei gut gerĂŒstet, auch dank des DE-CIX in Frankfurt.

Die deutschen Netze können den zunehmenden Datenverkehr in der Coronavirus-Krise nach Ansicht der Bundesregierung problemlos bewĂ€ltigen. "Wir als Bundesregierung sind mehrmals tĂ€glich im GesprĂ€ch mit der Bundesnetzagentur und den Betreibern. Keiner muss sich Sorgen machen, dass wir nicht genug NetzkapazitĂ€ten haben", sagte die fĂŒr die Digitalisierung zustĂ€ndige Staatsministerin im Kanzleramt, Dorothee BĂ€r, der Stuttgarter Zeitung und den Stuttgarter Nachrichten (Samstag). In den vergangenen Wochen seien Maßnahmen ergriffen worden, "um stets ein reibungsloses Funktionieren der Netze zu ermöglichen".

Die CSU-Politikerin sieht Deutschland wegen des weltweit grĂ¶ĂŸten Internetknotens (DE-CIX) "gut gerĂŒstet": "Wenn eine Videokonferenz mal nicht funktioniert [1], liegt das nicht zwingend an den Netzen, sondern oft an den fĂŒr so hohe Belastungen nicht ausgelegten IT-Systemen der Unternehmen wie etwa mangelnden ServerkapazitĂ€ten."

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Heimarbeit mit dem Computer [2] belaste die Netze "nicht nennenswert", sagte BĂ€r. Es sei aber gut, wenn Streaming-Anbieter "sehr frĂŒhzeitig Verantwortung ĂŒbernehmen und vorsorglich zur Entlastung der Netze beitragen". Sie bezog sich dabei auf Dienste wie Netflix und Youtube. Diese hatten zuvor angekĂŒndigt, ihre Datenmengen in Europa zu drosseln [3], indem sie vorĂŒbergehend die BildqualitĂ€t verschlechtern. (bme [4])


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https://www.heise.de/-4687480

Links in diesem Artikel:
[1] https://www.heise.de/ratgeber/Ueberall-geht-das-Internet-reibungslos-bloss-bei-Ihnen-nicht-4687152.html
[2] https://www.heise.de/news/Arbeiten-in-Zeiten-des-Coronavirus-Home-Office-als-Herausforderung-4684269.html
[3] https://www.heise.de/news/YouTube-reduziert-Videoaufloesung-in-Europa-4686819.html
[4] mailto:bme@heise.de