Bundesminister Horst Seehofer fordert mehr gesetzlichen Schutz von Mitarbeitern.
Nach Bekanntwerden der Vorwürfe gegen den Discounter Lidl bezüglich der Bespitzelung von Mitarbeitern fordert Seehofer ein Arbeitnehmer-Datenschutzgesetz.
Nach Bekanntwerden der Vorwürfe gegen den Discounter Lidl bezüglich der Bespitzelung von Mitarbeitern [1] reisst die Empörung [2] nicht ab. So fordert Bundesminister Horst Seehofer (CSU), zuständig unter anderem für den Verbraucherschutz, ein Arbeitnehmer-Datenschutzgesetz. Wie Bild am Sonntag berichtet [3], sei laut Seehofer angesichts der neuen technischen Möglichkeiten ein solches Gesetz "ohnehin längst überfällig". Außerdem forderte er "exemplarische Geldbußen", die die Unternehmen nicht aus der Portokasse bestreiten können.
Auch SPD-Generalsekretär Hubertus Heil hat sich dem Bericht zufolge für Maßnahmen gegen Lidl ausgesprochen. Er nannte die Vorgänge "widerlich" und empfiehlt Verbrauchern, dort nicht mehr einzukaufen. (axv [4])
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[1] https://www.heise.de/news/Datenschutzverletzungen-Lidl-faellt-als-Wiederholungstaeter-auf-192822.html
[2] https://www.heise.de/news/Mitarbeiter-Bespitzelung-bei-Lidl-sorgt-weiter-fuer-Empoerung-193354.html
[3] http://www.bild.de/BILD/news/wirtschaft/2008/03/30/gewerkschaft-klagt-an/discounter-bespitzeln-mitarbeiter,geo=4134860.html
[4] mailto:axv@ct.de
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