BundeslÀnder erhalten Millionen aus der Mobilfunkfrequenzauktion
1,33 Milliarden von gut 5 Milliarden Euro aus der Versteigerung neuer Mobilfunkfrequenzen muss der Bund mit den LĂ€ndern teilen.
Niedersachsen erhĂ€lt vom Bund knapp 60 Millionen Euro aus der jĂŒngsten Versteigerung der neuen Mobilfunkfrequenzen in Deutschland. Dies teilte der zustĂ€ndige Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) seinem Amtskollegen Olaf Lies (SPD) in einem Brief mit, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Knapp die HĂ€lfte der insgesamt 58,35 Millionen Euro, rund 29,6 Millionen, wĂŒrden fĂŒr Digitalisierungsvorhaben in einer ersten Tranche ausbezahlt.
Die Auktionserlöse von insgesamt 5,1 Milliarden [1] gehen zum groĂen Teil an den Bund. Lediglich einen Betrag von 1,33 Milliarden Euro muss er mit den LĂ€ndern teilen â die erhalten insgesamt 626 Mio. Euro. Das Geld stammt unter anderem aus den Erlösen fĂŒr bestimmten Frequenzen, die als digitale Dividende II bezeichnet werden. Investiert werden soll die Summe vor allem in den Breitbandausbau, etwa fĂŒr Glasfasernetze.
Mit 132,8 Millionen Euro (21,2 Prozent) flieĂt die gröĂte Summe in das bevölkerungsreichste Bundesland Nordrhein-Westfalen. Mit der kleinsten (5,9 Millionen Euro) muss sich Bremen zufriedenen geben. Die Verteilung richtet sich nach dem Königsteiner SchlĂŒssel [2], der sich zu zwei Dritteln aus dem Steueraufkommen und zu einem Drittel aus der Bevölkerungszahl errechnet. (hb [3])
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[2] https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6nigsteiner_Schl%C3%BCssel
[3] mailto:hb@ix.de
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