Breite Unterstützung für AMDs neue Dualcore-Prozessoren
AMD-Chef Hector Ruiz gab die weitere Marschroute vor: "Heute bringen wir zum zweiten Geburtstag des Opteron-Prozessors einen Zweifach-Prozessor, was werden wir wohl zu seinem vierten Geburtstag präsentieren?"
Mit 70 Partnern zum Start der neuen Prozessoren konnte AMD [1] die Vorstellung der Doppelkern-Opteron-CPUs [2] in New York so richtig feiern. Zu den Firmen, die AMD mit ins Rampenlicht holte, zählten zahlreiche Hochkaräter der Serverszene wie IBM, HP und Sun.
IBM [3] nutzte die Gelegenheit, um eine neue Dualcore-taugliche Workstation vorzustellen. Die Intellistation A pro 6217 unterstützt zwei Prozessoren mit insgesamt vier Cores, PCI-Express (16x für Nvidia und 3DLabs 2/3D-Grafik) und bis zu 16 GByte DDR400-Speicher. Ferner präsentierte IBM einen Blade-Server für zwei Opteron-Prozessoren und zwei 2,5-Zoll-Harddisks, der sich aber aus Platzgründen auf zwei DIMM-Speicherriegel pro Prozessor beschränkt und so derzeit maximal mit 8 GByte Speicher bestückt werden kann. Sobald die 200er-Serie der Prozessoren verfügbar ist (vorgesehen Mitte Mai) sollen Workstations (ab 3259 US-Dollar) und Blade-Server auf den Markt kommen.
Auch Boardhersteller Supermicro [4], bislang mit Intel "verheiratet", ist jetzt mit dem AS 1020A T-Server bei AMD dabei. Das 1U-Rackmount-System bietet Platz für zwei Opteron-Prozessoren, hat zwei PCI-X 133/100-Steckplätze, unterstützt ZCR Raid 5 und soll bis zu 32 GByte Speicher (PC2100 und PC2700) aufnehmen können. Unter anderem zeigte die Firma Alienware [5] neben ihrem noch unbenannten Next-Generation-Digital-Home-Entertainmentsystem auch ein Notebook für den Athlon 64 X2. Cray [6] stellte die Supercomputerlösungen XDI und XT3 aus, NewIsys [7] den Enterprise-Class-Server 4300 E, Boxx [8] ein Dual-Board mit Nforce-4-Chipsatz und SLI sowie Angstrom [9] beispielsweise den OctaBlade 16.
Was man mit vielen Kernen anfangen kann, demonstrierte Dreamworks mit einem Ausschnitt aus dem neuen computeranimierten Film Madagascar [10], der im Mai in die Kinos kommen soll. Die Herstellung des Filmes hat allerdings erheblich länger gedauert als geplant -- vielleicht, weil es noch keine Doppelkern-Prozessoren gab.
AMD-Chef Hector Ruiz, der zu Feier des Tages auch selbst zu einer Hymne auf AMD 64 die Gitarrensaiten zupfte, hatte vorher in der Pressekonferenz schon die weitere Marschroute vorgegeben: "Heute bringen wir zum zweiten Geburtstag des Opteron-Prozessors einen Zweifach-Prozessor, was werden wir wohl zu seinem vierten Geburtstag präsentieren?" (as [11])
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[3] http://www.ibm.com
[4] http://www.supermicro.com/
[5] http://www.alienware.com/
[6] http://www.cray.com
[7] http://www.newisys.com/
[8] http://www.boxxtech.com/
[9] http://www.angstrom.com/
[10] https://www.heise.de/news/Dreamworks-setzt-auf-AMD-Prozessoren-154316.html
[11] mailto:as@ct.de
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