Borland kündigt .NET-Tools an
Borland will seine Windows-Entwicklungswerkzeuge Delphi und C++-Builder für die neue Microsoft-Strategie fit machen.
Borland will seine Windows-Entwicklungswerkzeuge Delphi und C++-Builder für die neue Microsoft-Strategie fit machen. Ab der zweiten Jahreshälfte 2002 sollen Entwickler auch mit diesen beiden IDEs Anwendungen für Microsofts .NET-Framework programmieren können, inklusive dynamischer Webseiten mit ASP.NET und den XML-Webservices. Die Compiler werden angepasst, sodass sie statt nativem Code die Byte-Code-artige Intermediate Language für .NET erzeugen können. Die IDE-Produkte konkurrieren mit Microsofts Visual Studio.NET, das vor kurzem erschienen ist [1].
Borland-Chef Simon Thronhill ist von dem Erfolg der .NET-Plattform und der XML-Webservices überzeugt. In der Ankündigung betont er die vollständige Unterstützung der Technologie durch Borland. Auch der bei Microsoft für .NET zuständige Marketing-Chef Eric Rudder zeigt sich von Borlands .NET-Engagement begeistert. Delphi und der C++-Builder seien wichtige Bausteine des "Ökosystems" der Entwicklungsumgebungen für .NET. (kav [2])
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