Borland/Inprise will sich nicht zu billig verkaufen
Der Vorstand des Softwarehauses Inprise/Borland lässt das Kaufangebot der Firma Corel erneut prüfen.
Der Vorstand des Softwarehauses Inprise/Borland [1] lässt das Kaufangebot der Firma Corel [2] erneut prüfen. Nach heftigem Beschuss seitens des ehemaligen Inprise-Chefs Robert Coates [3] und des Hauptaktionärs Paul Berger [4] hat der Inprise-Vorstand laut einer Verlautbarung seine Hausbank Broadview International mit einer erneuten Prüfung des geplanten Mergers mit Corel [5] beauftragt.
Der Firmenzusammenschluss käme gegebenenfalls einem Aufkauf von Inprise durch Corel gleich, bei dem die Inprise-Aktionäre mit Corel-Aktien ausbezahlt würden. Allerdings haben diese Aktien seit der Formulierung des Angebots am 6. Februar einen erheblichen Wertverlust [6] durchgemacht, und die Anteilseigner von Inprise befürchten einen irreparablen Schaden an ihrem Unternehmen, wenn Corel sein Angebot nicht in Anbetracht der neuen Lage nachbessert. (hps [7])
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[3] https://www.heise.de/news/Fusion-Corel-Borland-weiter-unter-Beschuss-18577.html
[4] https://www.heise.de/news/Fusion-Corel-Borland-weiter-unter-Beschuss-18577.html
[5] https://www.heise.de/news/Corel-uebernimmt-Borland-24347.html
[6] https://www.heise.de/news/Zusammenschluss-von-Corel-und-Borland-fraglich-22733.html
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