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Blue Gene dreht auf

Andreas Stiller

Rund eine Woche vor der Bekanntgabe der neuen Top500-Liste auf der Internationalen Supercomputer 2005 in Heidelberg hat IBM ein weiteres Blue-Gene-System ganz vorne auf der Linpack-Scala positioniert.

Rund eine Woche vor der Bekanntgabe der neuen Top500-Liste [1] auf der Internationalen Supercomputer 2005 [2] in Heidelberg hat IBM ein weiteres Blue-Gene-System ganz vorne auf der Linpack-Skala positioniert. In IBMs Thomas Watson Research Center [3] erzielte der "Blue Gene Watson" getaufte Supercomputer mit 20 Racks [4] à 1024 Prozessoren 91,3 TeraFlop/s beim Linpack-Benchmark.

Spitzenreiter ist weiterhin der im März im Lawrence Livermore National Lab [5] auf 32 Racks aufgerüstete Blue-Gene-Rechner mit jetzt 135,5 TeraFlops/s, der bei der Top500-Liste im Herbst [6] vergangenen Jahres mit kleinerer Bestückung und einer Leistung von 70,3 TeraFlops/s in einem dramatischen Zieleinlauf [7] die Nase vor dem NASA-Rechner Columbia (10.000 Itanium [8] Prozessoren, 52 TeraFlop/s) vorn hatte. (as [9])


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https://www.heise.de/-109037

Links in diesem Artikel:
[1] http://www.top500.org
[2] http://www.isc2005.org
[3] http://www.watson.ibm.com/
[4] http://www.heise.de/glossar/entry/Rack-397207.html
[5] http://www.llnl.gov/
[6] https://www.heise.de/news/Die-beiden-staerksten-Rechner-der-Welt-stehen-in-den-USA-113371.html
[7] https://www.heise.de/news/IBM-legt-bei-Supercomputer-BlueGene-L-kraeftig-nach-113113.html
[8] http://www.heise.de/glossar/entry/Itanium-395724.html
[9] mailto:as@ct.de