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Blade-Server mit Pentium-M-Prozessoren

Christof Windeck

Fujitsu-Siemens kündigt neue Mini-Server-Einschübe mit Intel-Pentium-M-Prozessoren für den Blade-Server Primergy BX300 an.

Anriss [ 249 x 75 ]

Fujitsu-Siemens kündigt neue Mini-Server-Einschübe mit Intel-Pentium-M-Prozessoren für den Blade-Server Primergy BX300 [1] an.

Bei Blade-Systemen stecken die einzelnen Server vertikal in einem Sub-Chassis, das wiederum in einem 19-Zoll-Rack hängt. Beim Primergy BX300 nimmt ein Chassis mit drei Höheneinheiten (3 HE) bis zu 20 Blades auf, Fujitsu-Siemens (FSC) liefert dazu passende Schränke mit 45 HE Einbauraum (üblich sind 42 HE), in die also insgesamt bis zu 300 Blades passen. Bisher waren Ein- und Zwei-CPU-Blades mit Low-Voltage-Prozessoren der Pentium-III-Baureihe und bis zu 2 GByte RAM lieferbar, nun gibt es auch Ein-Prozessor-Blades mit dem Strom sparenden Mobilprozessor Intel Pentium M [2] mit bis zu 1,6 GHz Taktfrequenz, der auch in Centrino-Notebooks steckt. Diese Blades lassen sich mit bis zu 4 GByte DDR-Speicher und optional mit einer 64-Bit/66-MHz-PCI-Karte im Low-Profile-Format aufrüsten. Diese PCI-Karten, etwa für Fibre-Channel-Anbindung oder weitere GBit-LAN-Ports, blockieren dann allerdings jeweils einen Bladeserver-Steckplatz.

Der Pentium M bietet wegen seiner effizienten Rechenwerke und des großen L2-Caches hohe Rechenleistung bei einer Thermal Design Power von unter 25 Watt. Vor allem die in vielen Server-Anwendungen wichtige Festkomma-Leistung ist sehr hoch (SPEC-CPU2000-Resultate hier [3], leider fälschlicherweise als "Pentium 4 M" bezeichnet) und liegt fast auf dem Niveau aktueller Serverprozessoren [4]. (ciw [5])


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-92487

Links in diesem Artikel:
[1] http://www.fujitsu-siemens.de/rl/produkte/primergy/bx300.html
[2] http://developer.intel.com/design/mobile/pentiumm/pentiummoverview.htm
[3] http://www.heise.de/ct/Redaktion/as/spec/ct031432/
[4] http://www.spec.org/cpu2000/results/cint2000.html
[5] mailto:ciw@ct.de