BlackBerry Balance trennt private von geschÀftlichen Daten
Mit BlackBerry Balance verspricht Research in Motion mehr Laissez faire bei geschĂ€ftlich genutzten Smartphones. GeschĂ€ftliche Daten werden vor privaten Apps geschĂŒtzt.
Es ist der ewige Disput zwischen Anwender und Administrator: Der Anwender will am liebsten alles installieren können, was er möchte, der Administrator hĂ€tte am liebsten keine Anwender. RIM will den Spagat zwischen SicherheitsbedĂŒrfnis und Freiheit nun auf simple Weise lösen: BlackBerry-Smartphones können mittels BlackBerry Balance [1] private und geschĂ€ftliche Daten voneinander trennen.
Balance ist kein neues Produkt, vielmehr fasst RIM unter der Bezeichnung neue Policies des BlackBerry Enterprise Server 5.0.3 fĂŒr Exchange oder Domino zusammen, die auf Smartphones mit der neuesten BlackBerry 6 Software durchgesetzt werden. Der Administrator legt fest, welche Anwendungen auf geschĂ€ftliche Daten wie die Firmen-Email, Kalender oder Adressen zugreifen dĂŒrfen. Alle anderen bleiben auĂen vor und gelten als privat. Der Anwender kann dann beispielsweise nicht mal schnell sein Adressbuch nach Facebook hochladen, um Freunde zu finden, oder Inhalte zwischen privater und geschĂ€ftlicher Email hin und her kopieren.
Mit Balance will RIM auf diese Weise eine Entspannung rigider Policies ermöglichen, welche die Nutzungsmöglichkeiten der BlackBerry-Smartphones zu sehr einschrÀnken. So kann ein Administrator in Zukunft die geschÀftlichen Daten löschen, aber Musik und Photos unangetastet lassen. Mit Balance kann ein Unternehmen auch die eigenen GerÀte von privaten GerÀten der Mitarbeiter unterscheiden und entsprechend unterschiedlich behandeln. (vowe [2])
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[1] http://us.blackberry.com/apps-software/business/server/full/balance.jsp
[2] mailto:vowe@vowe.net
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