Billige Netbooks mit abgespecktem Windows 7
Für billige Netbooks will Microsoft die abgespeckte "Starter"-Ausgabe von Windows 7 vermarkten, die nur drei Anwendungen gleichzeitig ausführt.
Zukünftige Käufer billiger Netbooks, auf denen Windows 7 vorinstalliert ist, könnten sich wundern, dass sie nur drei Anwendungen gleichzeitig starten können: Wie US-Medien berichten, plant Microsoft [1] die beschnittene Starter-Ausgabe als Billig-Windows für Netbooks anzubieten, die für unter 300 US-Dollar zu haben sind. Wer mit dem abgespeckten Betriebssystem nicht zufrieden ist, könne online ein größeres Windows per Anytime Upgrade erwerben.
Den Erfolg [2] von Windows XP im heiß umkämpften Netbook-Markt hat Microsoft teuer erkauft: Um das untere Marktsegment nicht den Linux-Systemen oder Googles Android zu überlassen, verscherbeln die Redmonder Windows XP weit unter dem Preis für das Desktop-System: Insider sprechen von weniger als 15 US-Dollar, die Microsoft unterm Strich für ein Netbook-XP kassiert. Für ein Vista-Notebook gehen dagegen um die 50 US-Dollar nach Redmond. Mit den Vollversionen von Windows 7, das als genügsames System für Netbooks besser geeignet ist als Vista, hofft Microsoft, neue Umsätze zu generieren.
Bei der Starter-Ausgabe von Windows 7 muss man unter anderem auf die Aero-Oberfläche mit transparenten Fensterrahmen und das Media Center verzichten. Bei einer Vorabversion mit der Build-Nummer 7068, die die c't-Redaktion auf einem Testsystem als Starter-Ausgabe installierte (siehe c't 9/09, S.26), ließ sich die Beschränkung auf drei laufende Anwendungen relativ leicht umgehen: Schon mit dem alternativen Startmenü Pstart [3] ließen sich beliebig viele Programme aufrufen. (kav [4])
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[1] http://www.microsoft.com
[2] https://www.heise.de/news/Microsoft-feiert-XP-Dominanz-im-Netbook-Markt-211881.html
[3] http://www.pegtop.net/start/
[4] mailto:kav@ct.de
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