Bericht: BlackBerry will als Nischenanbieter überleben
BlackBerry-Direktor Bert Nordberg sieht Überlebenschanchen für den strauchelnden Smartphone-Hersteller, wenn dieser sich von Unternehmensbereichen trennt.
Der neu gewählte BlackBerry-Direktor Bert Nordberg sieht Überlebenschancen für den angeschlagenen Smartphone-Anbieter, wenn dieser sich als Nischenanbieter positioniert. Dazu müssten Unternehmensbereiche verkauft werden. "Es gibt einige Bereiche, die verzichtbar sind", zitiert [1] ihn das Wall Street Journal (WSJ).
Um welche es dabei genau geht, wurde allerdings nicht bekannt. Zuletzt gab es schon Überlegungen, die Messenger-Sparte in eine neuzugründende Firma auszulagern [2]. Weiterhin schloss Nordberg aber auch nicht aus, dass das Unternehmen Partnerschaften eingehen könnte oder es doch noch zum Verkauf des Unternehmens kommt.
Angesichts wegbrechender Marktanteile [3] im Kampf gegen Apple und Samsung hatte sich das Unternehmen vor wenigen Wochen zum Verkauf gestellt [4]. In diesem Zuge wurde ein Sonderkommittee unter der Führung von Nordberg einberufen, um strategische Alternativen für den Hersteller zu prüfen. Mit Sanierungsmaßnahmen bei Smartphone-Herstellern hat Nordberg Erfahrung. Zuletzt war er bei Sony Ericsson tätig [5]. (boi [6])
URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-1946282
Links in diesem Artikel:
[1] http://online.wsj.com/article/SB10001424127887324463604579044851825017922.html
[2] https://www.heise.de/news/BlackBerry-erwaegt-Ausgliederung-der-Messenger-Sparte-1944124.html
[3] https://www.heise.de/news/IDC-Windows-Phone-ist-wieder-Dritter-1864930.html
[4] https://www.heise.de/news/Blackberry-stellt-sich-zum-Verkauf-1933980.html
[5] https://www.heise.de/news/Sony-Ericsson-schliesst-mit-roten-Zahlen-1416718.html
[6] mailto:boi@ct.de
Copyright © 2013 Heise Medien