Bei Peoplesoft laufen die GeschÀfte schlecht
Erst nach der Entscheidung im Kartellprozess soll ein neuer Jahresausblick veröffentlicht werden.
Der Ăbernahmeversuch des Konkurrenten Oracle und der laufende Kartellprozess [1] darum, drĂŒcken das GeschĂ€ft beim Hersteller fĂŒr Business-Software Peoplesoft [2]. Aus diesem Grund hat das Unternehmen seine Jahresprognose nach unten korrigiert. Bei einer Telefonkonferenz am gestrigen Dienstag sagte Kevin Parker, Finanzchef von Peoplesoft, dass Peoplesoft seine GeschĂ€ftsausblick revidiere, genaue Zahlen aber erst vorlege, wenn eine Entscheidung in dem Gerichtsprozess gefallen sei. Das Unternehmen hatte bereits Anfang Juni eine Gewinn- und Umsatzwarnung [3] herausgegeben.
Vor Sonderposten habe der Gewinn fĂŒr das abgelaufene zweite Quartal 14 US-Cent je Aktie betragen. Im Vorjahr waren es im gleichen Zeitraum 17 Cent pro Anteilsschein gewesen. Der Reingewinn je Aktie lag bei drei Cent nach elf Cent im Vorjahr. Der Umsatz lag in den vergangenen drei Monaten bei 647,3 Millionen Dollar -- nach 497,4 Millionen im Vorjahreszeitraum. Analysten waren allerdings von 668,8 Millionen ausgegangen und Peoplesoft ursprĂŒnglich von mindestens 675 Millionen US-Dollar Umsatz. Der Gewinn sollte 10 bis 12 Cent je Aktie erreichen. (tol [4])
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[4] mailto:tol@heise.de
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