Basisrezept
Die Porsche-Palette wird um ein günstiges SUV erweitert. Günstig heißt hier natürlich nicht preiswert, sondern weniger teuer als andere Fahrzeuge von Porsche. Als Basis dient der Audi Q5. Auf den Markt kommt der Macan 2014
- rhi
Haar, 26. Juni 2013 – Braucht es wirklich noch ein SUV aus dem Volkswagen-Konzern? Ja, meint man in der Wolfsburger Chefetage und so wird die Porsche-Palette um ein günstiges Modell erweitert. Günstig heißt hier natürlich nicht preiswert, sondern weniger teuer als andere Fahrzeuge von Porsche. Dennoch kann sich auch die Nobelmarke beim Preis für den Macan nicht allzu weit aus dem Fenster lehnen, denn als Basis, von der reichlich Gebrauch gemacht wurde, dient der Audi Q5.
Kleiner Cayenne
Ähnlich wie beim Porsche Cayenne, den es in ähnlicher Form auch als VW Touareg gibt, soll die Differenzierung zwischen Q5 und Macan über eine andere Optik und stärkere Motoren erfolgen. Deshalb erinnert der Macan schon jetzt trotz umfangreicher Tarnung an den Cayenne, ist aber mit rund 4,60 Meter deutlich kürzer. Innen ist die Verwandtschaft zur restlichen Porsche-Palette unübersehbar: Fans erkennen sofort die wuchtige, ansteigende Mittelkonsole sowie die verschachtelten Rundinstrumente, wie sie in allen aktuellen Porsche-Modellen Mode sind. Leider hält man an der Tastenflut rund um den Schalthebel fest.
Basisrezept (11 Bilder)

Porsche erprobt derzeit eine kräftige Version des neuen Macan.
Vier statt acht
Starke Motoren sollen für ausreichend Porsche-Gefühl sorgen. Achtzylinder scheiden aus, dafür wird der Macan wohl der einzige Porsche im Modellprogramm mit Vierzylinder sein. Nucht nur für Puristen sicher gewöhnungsbedürftig, doch die wichtigen Schlachten werden inzwischen eben woanders ausgetragen. Auf Märkten wie China zählt das prestigeträchtige Porsche-Emblem auf der Haube, was darunter ist, spielt eine deutlich kleinere Rolle. Basisbenziner wird der Zweiliter-TFSI mit 225 PS, der aufgeladenen Dreiliter-V6 aus dem Audi SQ5 soll die stärkste Version werden. Im Macan sind rund 380 PS zu erwarten. Die zwei Dieselmotoren, wichtig vor allem für den heimischen Markt, leisten 245 oder 313 PS. Weitere Optionen sind ein Allradantrieb statt serienmäßigem Frontantrieb und eine Achtgang-Automatik statt dem konventionellen Sechsgang-Schaltgetriebe. Vorgestellt wird der Macan Ende November 2013 auf der Los Angeles Auto Show, der Verkauf startet im Frühjahr 2014 zu Preisen ab rund 50.000 Euro. (imp)