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Bank of America gegen Fusion von HP und Compaq

Andreas Wilkens

Ein weiterer wichtiger Aktionär von Hewlett-Packard, die Bank of America, hat sich gegen die geplante Übernahme des PC-Herstellers Compaq ausgesprochen.

Ein weiterer [1] wichtiger Aktionär von Hewlett-Packard, die Bank of America [2], hat sich gegen die geplante Übernahme des PC-Herstellers Compaq ausgesprochen. Damit haben die Gegner des Zusammenschlusses um Walter Hewlett [3], den Sohn eines der beiden Firmengründer, einen wichtigen Erfolg im erbittert geführten Streit um die geplante Fusion [4] erzielt. Gleichzeitig kündigte jedoch die Finanzgruppe Putnam Investments [5] an, für einen Zusammenschluss der beiden Computerkonzerne zu stimmen.

Die Bank of America hält sechs Millionen Aktien von Hewlett-Packard direkt. Außerdem verwaltet die Bank nach Berechnungen der Finanzagentur Bloomberg 47 Millionen HP-Papiere im Auftrag von Kunden. Putnam besitzt 46,2 Millionen Aktien von HP sowie 68,9 Millionen Compaq-Anteile. Bislang haben sich drei der 20 größten HP-Investoren für die Fusion mit Compaq ausgesprochen. Neben Putnam sind das Barclays Global Advisors und Alliance Capital. Zusammen besitzen sie 7,95 Prozent der HP-Aktien. (anw [6])


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[1] https://www.heise.de/news/US-Pensionsfonds-gegen-HP-Compaq-Fusion-59909.html
[2] http://www.bofa.com/
[3] https://www.heise.de/news/HP-Chefin-und-Compaq-Boss-sollen-angeblich-115-Millionen-US-Dollar-bekommen-57686.html
[4] https://www.heise.de/news/HP-und-Compaq-beginnen-Gespraeche-ueber-kuenftiges-Unternehmen-57893.html
[5] http://www.putnaminv.com/index1.html
[6] mailto:anw@heise.de