BITKOM hofft auf gute GeschÀfte mit RFID
Die RFID-Technologie habe das Potenzial, in Deutschland einen Schub fĂŒr mehr Wachstum und BeschĂ€ftigung auszulösen.
Die RFID [1]-Technologie habe das Potenzial, in Deutschland einen Schub fĂŒr mehr Wachstum und BeschĂ€ftigung auszulösen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Fachgruppe des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) in einem Informationspapier (PDF-Download, 139 KByte [2]) ĂŒber die Einsatzmöglichkeiten von RFID. "Die neuen Funketiketten werden nicht nur die Logistik revolutionieren, sondern auch die Produktsicherheit erhöhen und den Verbraucherschutz verbessern", sagte der BITKOM-VizeprĂ€sident Heinz Paul Bonn.
Marktforscher schĂ€tzen das Marktvolumen fĂŒr RFID-Chips in Europa allein im GroĂ- und Einzelhandel auf rund 2,5 Milliarden Euro im Jahr 2008. Darin noch nicht enthalten sind die indirekten wirtschaftlichen Impulse, zum Beispiel durch die Entwicklung neuer Systeme fĂŒr die Datensammlung oder neuer Softwareanwendungen. "Deutsche Unternehmen spielen auf dem Weltmarkt bei der Weiterentwicklung der RFID-Technologie eine fĂŒhrende Rolle", sagte Bonn. Jetzt sei es an der Zeit, die Technik in der Breite anzuwenden.
Keinen Handlungsbedarf sieht der BITKOM beim umstrittenen Thema Datenschutz beim Einsatz von RFID. Die Frage des Datenschutzes stelle sich bei vielen RFID-Anwendungen gar nicht, da hĂ€ufig gar keine Personen betroffen sind. Das gelte fĂŒr reine Logistikanwendungen oder die Archivierung von Dokumenten. In allen anderen FĂ€llen biete das Bundesdatenschutzgesetz den Konsumenten ausreichende Sicherheit. (cp [3])
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[1] http://www.heise.de/glossar/entry/Radio-Frequency-Identification-395558.html
[2] http://www.bitkom.org/files/documents/BITKOM_RFID-Informationspapier_16.11.04.pdf
[3] mailto:cp@ct.de
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