Auch Sharp ruft Akkus zurĂĽck, Fujitsu weitet Aktion aus

Die Serie der RĂĽckrufe von Notebook-Batterien aus Sony-Herstellung reiĂźt nicht ab. Jetzt kĂĽndigte auch der japanische Elektronik-Konzern Sharp den Umtausch von 28.000 Lithium-Ionen-Akkus an.

vorlesen Druckansicht 47 Kommentare lesen
Lesezeit: 2 Min.
Von
  • dpa

Die Serie der RĂĽckrufe von Notebook-Batterien aus Sony-Herstellung reiĂźt nicht ab. Am heutigen Freitag kĂĽndigte auch der japanische Elektronik-Konzern Sharp den Umtausch von 28.000 Lithium-Ionen-Akkus an. Betroffen seien Laptops der Serie "Mebius" fĂĽr den japanischen Markt. Der Konzern Fujitsu rief unterdessen weitere 51.000 Batterien zurĂĽck. Grund fĂĽr die RĂĽckrufe sei die Gefahr einer Ăśberhitzung. Fujitsu hatte bereits zuvor 287.000 Batterien zurĂĽckgerufen. Insgesamt mĂĽssen damit bereits mehr als acht Millionen Sony-Batterien weltweit ausgetauscht werden.

Die Lawine war im August ins Rollen gekommen, als Dell 4,1 Millionen Akkus wegen Überhitzungs- und Feuergefahr zurückrief. Später kamen weitere 100.000 dazu. Grund für die Rückrufe der Akkus sind Fehler in der Produktion. Sony trägt die Kosten der Umtauschaktionen. Auch Apple, Hitachi, Lenovo sowie Toshiba hatten Sony-Batterien zurückgerufen.

Siehe dazu auch:

(dpa) / (vbr)