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Arduino funkt in die Cloud

Olaf Göllner

Der Cloud-Anbieter Cumulocity stellt auf der Embedded World ein mobilfunk-fähiges Arduino-Board vor. In Zusammenarbeit mit der Deutschen Telekom soll es Heimanwendern den Zugang zum "Internet der Dinge" ermöglichen.

Der Cloud-Dienst Cumulocity [1] stellt auf der Embedded World [2] ein für Mobilfunk ausgelegtes Arduino-Board mit GSM-Modul vor. Zusätzlich liegen ein Foca-FTDI-Adapter für die Programmierung und ein Lichtsensor für erste Bastelprojekte bei. Für die Datenübertragung zur Cloud sorgt eine SIM-Karte der Deutschen Telekom, über die auch das Ardunio Cumulocity M2M Kit für das zweite Quartal 2013 über eine Kontaktseite [3] vorbestellbar ist. Das Kit soll für einen Preis von 89 Euro erhältlich sein.

Das Arduino-GBoard erweitert die beliebte Prototyping-Plattform um GSM und SIM-Karte.


Der Zugang zur Cloud wird durch ein Arduino-SDK von Cumulocity bereitgestellt. Entwickler können sich für die Free Edition der Cumulocity Cloud anmelden [4]. Bei Bedarf ist die Cloud um zusätzliche kostenpflichtige Dienste erweiterbar [5], der Einsteiger-Tarif mit 400 MByte Speicherplatz und 20.000 Anfragen kostet monatlich 2,50 Euro.

Die Arduino-Entwicklungsumgebung wird um Beispiele fĂĽr GSM und den Cumulocity-Dienst erweitert.

Mit dem von Cumulocity bereitgestellten SDK ist die Anbindung zu Internet-Diensten wie etwa Twitter, Facebook oder IFTTT [6] über REST-API möglich. Die Ardunio Bibliothek für den Cumulocity-Client ist Open-Source und unterliegt der MIT-Open-Source-Lizenz. Eine kostenlose Public Edition des Cloud-Dienstes für Entwickler und interessierte Bastler wird ebenfalls bereitgestellt. (ogo [7])


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-1810096

Links in diesem Artikel:
[1] http://www.cumulocity.com/
[2] http://www.embedded-world.de/
[3] http://m2m.telekom.com/developers
[4] http://www.cumulocity.com/get-started
[5] http://www.cumulocity.com/conduct/conduct-pricing
[6] https://ifttt.com/
[7] mailto:ogo@heise.de