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Apple zwingt Entwickler zur Verwendung des iOS-8-SDK mit 64-Bit-Unterstützung

Ben Schwan

Ab spätestens Februar dürfen neu eingereichte iOS-Programme nur noch mit dem Xcode 6 oder höher entwickelt werden. Zudem müssen Apps grundsätzlich für die 64-Bit-Unterstützung kompiliert sein.

Nicht nur auf Endkundeseite kämpft Apple gegen die Fragmentierung seines Mobilbetriebssystems [1], sondern auch bei den Entwicklern: Wie der iPhone-Hersteller in seinem Entwicklerportal [2] ankündigte, dürfen künftig keine alten Versionen seines Software Development Kits (SDK) für iOS mehr verwendet werden.

Alle neuen iOS-Anwendungen, die ab dem 1. Februar 2015 in den App Store hochgeladen werden, müssen künftig mindestens das aktuelle iOS-8-SDK [3] verwenden. Hierbei wird Xcode 6 oder höher – aktuell ist Xcode 6.1. – vorausgesetzt.

Apple

Xcode 6.1 hier unter OS X 10.10 Yosemite.

(Bild: Apple)

Nutzt man das iOS-7-SDK oder noch frühere Versionen, wird man künftig nicht mehr für Apples Softwareladen zugelassen. Nicht ganz klar ist, was mit Updates früherer Anwendungen passiert – Apple spricht in seinem Dokument allerdings explizit von "neuen iOS-Apps".

Ähnlich rabiat geht Apple auch bei der 64-Bit-Untersützung vor. Diese wird nun ebenfalls zur Pflicht: Alle Apps müssen dafür vorbereitet sein. Apple empfiehlt, die Standardarchitekturen in Xcode 6 einfach "default" zu belassen, dann gebe das SDK ein einziges Binary aus, das 32- und 64-Bit-Code enthalte. (bsc [4])


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-2428926

Links in diesem Artikel:
[1] https://www.heise.de/news/iOS-8-Aktualisierungen-stagnieren-auch-nach-Apples-Zahlen-2412593.html
[2] https://developer.apple.com/news/?id=10202014a
[3] https://developer.apple.com/xcode/downloads/
[4] mailto:bsc@heise.de