Apple unterliegt im Rechtsstreit um den Namen iPad in China
Ein Gericht wies die Klage Apples gegen die Firma Proview ab. Deren Forderung von 1,5 Milliarden Dollar erhÀlt dadurch bessere Chancen.
AppleInsider berichtet [1] ĂŒber ein Urteil eines chinesischen Gerichtes, nach dem die Firma Proview Technology von dem Vorwurf freigesprochen wurde, den Namen iPad in China illegal zu benutzen. Der Newsdienst bezieht sich dabei auf die chinesische Tageszeitung "The Southern Metropolis Daily" vom Dienstag.
DarĂŒber hinaus habe das Gericht (Intermediate People's Court of Shenzhen) eine Gegenklage zugelassen, bei der Proview seinerseits Schadenersatz in Höhe von 1,5 Milliarden US-Dollar wegen Verletzung der Markenrechte in China verlangt. Dem Bericht zufolge habe Proview den Namen iPad im Jahre 2000 fĂŒr eine Reihe fernöstlicher LĂ€nder schĂŒtzen lassen. 2006 habe es die Rechte fĂŒr 55.000 US-Dollar an die Firma "IP Application Development" verkauft, nichtwissend, dass Apple diese beauftragt hat. AnschlieĂend stritten [2] beide Seiten darum, ob der Vertrag das Gebiet Chinas mit umfasst habe oder nicht.
[Update: Nach einem Bericht [3] der Financial Times hat Proview Technology Apple-HÀndler in den chinesischen StÀdten Shenzen und Huizhou verklagt, um den Verkauf des iPads zu stoppen. Sollte die Klage Erfolg haben, will Proviews Anwaltskanzlei angeblich auch gegen weitere chinesische iPad-HÀndler vorgehen.] (jes [4])
URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-1391427
Links in diesem Artikel:
[1] http://www.appleinsider.com/articles/11/12/06/apple_could_pay_1_5b_to_chinese_company_in_ipad_trademark_lawsuit.html
[2] https://www.heise.de/news/Markenrechtsstreit-um-IPAD-in-China-1126910.html
[3] http://www.ft.com/intl/cms/s/2/6bc5ba86-20b7-11e1-8133-00144feabdc0.html#axzz1frMMAm8a
[4] mailto:jes@ct.de
Copyright © 2011 Heise Medien