Apple dichtet neue AirPort-Extreme-Basisstationen ab
Der Hersteller behebt mit einem Firmware-Update zwei Schwachstellen, mit denen Angreifer unerlaubten Zugriff auf das Netzwerk und Kenntnis über die Namen geschützer Dateien im AirPort-Laufwerk erlangen können.
Mit einem Firmware-Update behebt Apple [1] zwei Schwachstellen seiner WLAN-Basisstationen AirPort Extreme [2] mit 802.11n-Unterstützung, über die Angreifer unter Umständen unerlaubten Zugang zum Netz sowie Kenntnis über Dateinamen erlangen können. Laut Apple behebt die nun veröffentlichte Firmware-Version 7.1 zum einen einen Fehler in der Default-Konfiguration, aufgrund dessen die Basisstation Pakete mit dem neuen Internetprotokoll IPv6 ungefiltert durchlässt.
Außerdem ist es bei älteren Firmware-Versionen Angreifern auch ohne Zugangsdaten möglich, Dateinamen von einem passwortgeschützten AirPort-Laufwerk auszulesen. Besitzer einer 802.11n-fähigen AirPort-Extreme-Basisstation sollten das Update so bald wie möglich mit Hilfe des AirPort-Utility einspielen.
Siehe dazu auch:
- About the security content of Firmware Update 7.1 for AirPort Extreme Base Station with 802.11n [3], Hinweise von Apple zum Update
(cr [4])
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[1] http://www.apple.com/de/
[2] http://www.apple.com/de/airportextreme/
[3] http://docs.info.apple.com/article.html?artnum=305366
[4] mailto:cr@ct.de
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