Apple-Watch-Zusatzakku nutzt undokumentierten Port
(Bild: Hersteller)
Reserve Strap, eine Kombination aus Batterie und Apple-Watch-Armband verspricht bis zu 30 Stunden mehr Nutzungszeit. Dazu muss man allerdings bastlerisch tätig werden.
Der Hersteller des Apple-Watch-Akku-Armbands Reserve Strap [1] hat die letzten technischen Details [2] zu seinem fertigen Produkt genannt. Das Gerät, das Lithium-Polymer-Zellen in ein Kunststoffarmband steckt, wird demnach bis zu 30 zusätzliche Stunden Laufzeit für die Uhr liefern.
Interessant ist die Anbindung des Akkus: So wollen die Reserve-Strap-Macher den Stromanschluss nutzen, der am Diagnostikport der Apple Watch [3] sitzt. Dazu liefert der Hersteller ein Werkzeug mit, über das sich der von Apple mit einer Verblendung versehene Anschluss öffnen lassen soll. Wie schwer oder wie einfach das wird, bleibt abzuwarten – beim Auseinandernehmen des Ports hatte aber beispielsweise bereits der Reparaturdienstleister iFixIt seine Schwierigkeiten [4].
Das Reserve Strap nutzt ansonsten einen Micro-USB-Port zum Laden und unterstützt sowohl die 38-mm- als auch die 42-mm-Variante der Apple Watch. Die Handgelenkgröße darf zwischen 130 und 210 mm liegen. Ausgeliefert wird das Reserve Strap ab dem 3. November zu einem Preis von 250 US-Dollar in den Farben Weiß, Grau und Schwarz. (bsc [5])
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[1] https://www.heise.de/news/Apple-Watch-kann-angeblich-ueber-versteckten-Anschluss-geladen-werden-2632217.html
[2] http://reservestrap.com/blogs/news/35547713-final-design-specifications-and-confirmed-shipping-date
[3] https://www.heise.de/news/Apple-Watch-kann-angeblich-ueber-versteckten-Anschluss-geladen-werden-2632217.html
[4] https://www.ifixit.com/Teardown/Apple+Watch+Teardown/40655
[5] mailto:bsc@heise.de
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