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Apple-Chef soll Fragen zu Abwerbe-Stopp beantworten

In der Klage zu Absprachen zwischen US-Unternehmen muss neben Google-Verwaltungsratschef Eric Schmidt und Intel-Chef Paul Otellini auch Tim Cook aussagen. Die IT-Konzerne hatten sich angeblich zugesichert, untereinander keine Mitarbeiter abzuwerben.

Aus der Klageschrift: Abwerbe-Stopp zwischen US-IT-Konzernen

(Bild: lieffcabraser.com)

Apple-Chef Tim Cook soll in einem Verfahren über die inzwischen aufgekündigte Abmachung großer IT-Konzerne aussagen, sich gegenseitig keine Mitarbeiter abzuwerben. Das entschied die zuständige Richterin Lucy Koh bei einer Anhörung am Donnerstag, wie die Finanznachrichtenagentur Bloomberg berichtete [1]. Auch Intel-Chef Paul Otellini und Google-Verwaltungsratschef Eric Schmidt sollen in den kommenden Wochen Fragen von Anwälten beantworten.

US-Unternehmen wie Apple, Google, der Chiphersteller Intel sowie das Animationsstudio Pixar, der Software-Hersteller Adobe und der Web-Dienstleister Intuit hatten seit 2005 untereinander vereinbart, nicht aktiv Mitarbeiter abzuwerben. Die Absprachen wurden 2010 nach Ermittlungen der US-Wettbewerbshüter aufgegeben [2].

In dem Verfahren geht es um eine Klage [3] im Namen von Mitarbeitern, die sich dadurch in ihren Karriere-Aussichten benachteiligt sehen. Richterin Koh argumentierte Bloomberg zufolge, Apple-Gründer Steve Jobs habe Kopien einiger E-Mails zugeschickt bekommen und es sei schwer vorstellbar, dass Cook als damalige Nummer Zwei nichts von den Absprachen gewusst habe. (lbe [4])


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https://www.heise.de/-1786998

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[1] http://www.bloomberg.com/news/2013-01-18/apple-ceo-cook-ordered-to-give-deposition-in-antitrust-case-1-.html
[2] https://www.heise.de/news/US-Kartellwaechter-streben-Einigung-mit-Google-Apple-und-Intel-an-1096407.html
[3] https://www.heise.de/news/Sammelklage-wegen-Absprachen-zwischen-Apple-Google-Intel-und-anderen-1237949.html
[4] mailto:lbe@heise.de