zurück zum Artikel

Amazon Echo: Überarbeitete Ausgabe, Plus-Version und verbesserte Smart-Home-Integration

Nico Jurran
Echo: Nachfolger des Originals, Plus-Version und verbesserte Smart-Home-Integration

(Bild: heise online / Nico Jurran)

Der Nachfolger des smarten Lautsprechers Echo und die neue Version Echo Plus sind unter anderem in der Lage, mit nur einem Sprachbefehl mehrere Aktionen auszulösen.

Amazon hat in Seattle die zweite Generation seines vernetzten Lautsprechers mit integrierter Sprachassistentin Alexa prÀsentiert. Der neue Amazon Echo prÀsentiert sich in einem neuen, kompakteren Look und ist in verschiedenen Farben und mit sechs unterschiedlichen OberflÀchen erhÀltlich.

Im Vergleich zum VorgÀnger kommt Echo laut Hersteller mit einer neuen, verbesserten Lautsprecherarchitektur (nun mit 2,5-Zoll Tiefmitteltöner und separatem Hochtöner) sowie Dolby Processing. Zudem wurde der Preis um 80 Euro auf rund 100 Euro reduziert. Im Dreierpack bezahlt man 50 Euro weniger.

Das neue Modell ist nicht mehr so hoch wie das Modell der ersten Generation, hinterließ bei der Demonstration in Seattle aber hinsichtlich des Klangs einen besseren Eindruck als der VorgĂ€nger.

Das neue Modell Echo Plus fĂŒr 150 Euro, das Ă€ußerlich dem ersten Echo Ă€hnelt, ist zusĂ€tzlich mit einem integrierten Smart-Home-Hub ausgestattet, der laut Hersteller eine kinderleichte Anbindung von smartem Zubehör garantiere. Konkret bedeutet das, dass Alexa automatisch alle kompatiblen Komponenten wie Lichter oder Stecker sucht und sie selbsttĂ€tig einrichtet. Diese Suche im Discovery"-Modus dauert laut Amazon rund eine Minute. Vom Start an sollen ĂŒber 100 Produkte unterstĂŒtzt werden.

Der neue Echo ist in verschiedenen Designs erhĂ€ltlich, damit sich das GerĂ€t besser in die Umgebung einfĂŒgt.

Der neue Echo ist in verschiedenen Designs erhĂ€ltlich, damit sich das GerĂ€t besser in die Umgebung einfĂŒgt.

(Bild: Amazon)

Interessanterweise soll das GerĂ€t mit einer Philips-Hue-Lampe ausgeliefert werden – aber ohne die typische Hue-Bridge. Da bei der Demonstration betont wurde, dass man damit sofort loslegen könne, darf man also davon ausgehen, dass der Echo Plus ab Werk selbst das Zigbee-Funkprotokoll beherrscht.

Wie Echo Show setzen der neue Echo und der Echo Plus auf Fernfeld-Sprachtechnik der zweiten Generation mit kombinierter Richtstrahltechnik und GerĂ€uschunterdrĂŒckung. So sollen die GerĂ€te den Nutzer auch aus mehreren Metern Entfernung bei starken NebengerĂ€uschen gut verstehen.

Neben einer neuen Calling- und Messaging-Funktion lassen sich nun auch so genannte Routinen nutzen: Mit nur einem Sprachbefehl kann man eine Kombination von Aktionen auslösen, also etwa morgens Licht und Kaffeemaschine einschalten und sich parallel Nachrichten vorlesen lassen.

Weiterhin lassen sich kĂŒnftig Smart-Home-GerĂ€te besser RĂ€umen zuordnen, sodass man beispielsweise seinem Echo im Schlafzimmer oder im Wohnzimmer einfach sagen kann, dass das Licht ausgeschaltet werden soll, ohne jedesmal explizit den Raum zu nennen. (nij [1])


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-3845470

Links in diesem Artikel:
[1] mailto:nij@ct.de