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Alternative Android-Firmware: Weitere Investoren steigen bei Cyanogenmod ein

Kristina Beer

In der zweiten Finanzierungsrunde erzielt die neu gegründete Cyanogenmod-Firma laut verschiedener Medienberichte rund 23 Millionen US-Dollar. Zu den Investoren gehören Andreessen Horowitz und Tencent Holdings.

In die neu gegründete Firma [1] rund um die alternative Android-Firmware Cyanogenmod investieren jetzt auch Andreessen Horowitz und Tencent Holdings. Die Investor-Gesellschaft Andreessen und Horowitz setzte bereits auf Erfolge wie Skype, Twitter und Facebook und investierte zuletzt 75 Millionen US-Dollar in Oculus Rift [2]. Tencent ist eine in China ansässige Investorenfirma die sich unter anderem 2012 fast 50 Prozent des US-amerikanischen Spielentwicklers Epic Games sicherte.

Die Cyanogenmod-Firma hatte Gerüchten zufolge schon im April eine erste Finanzierung in Höhe von sieben Millionen US-Dollar von den Investoren Benchmark Capital und Redpoint Ventures erhalten. Zusammen mit Andreessen Horowitz und Tencent Holdings fällt die neue Finanzierungsrunde laut unterschiedlichen Medienberichten mit rund 23 Millionen US-Dollar nun noch einmal üppiger aus.

Mit dem neuen Kapital soll das Personal aufgestockt werden, wie Unternehmensgründer Steve Kondic in einem Blogeintrag erklärte [3]. Dem Team aus 25 Mitarbeitern sollen sich noch mehr Entwickler hinzugesellen. Laut der LA Times soll Firmenmitgründer Kirt McMaster das Ziel ausgegeben haben, das Personal um 60 Personen aufzustocken [4]. Als weiteres Verwaltungsmitglied ist bereits Peter Levine von Andreessen und Horowitz bei Cyanogenmod eingestiegen. (kbe [5])


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-2070851

Links in diesem Artikel:
[1] https://www.heise.de/news/CyanogenMod-ist-jetzt-eine-Firma-1960895.html
[2] http://www.heise.de/thema/Oculus-Rift
[3] http://www.cyanogenmod.org/blog/the-next-page
[4] http://www.latimes.com/business/technology/la-fi-tn-cyanogen-android-on-steroids-operating-system-20131218,0,839625.story#axzz2nyDnX7gs
[5] mailto:kbe@heise.de