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AltaVista bringt Instant-Messenger heraus

Holger Bleich

Auch nach dem vorläufigen Ende des "Messenger-Kriegs" ist der Markt heftig in Bewegung.

Trotz Microsofts Rückzug [1] im Messenger-Krieg ist Bewegung am Markt: AltaVista wird voraussichtlich im Januar einen eigenen Messenger-Dienst starten. Die zugehörige Client-Software basiert auf der Technologie von Tribal Voice [2], einer Firma, die mit "PowWow" ebenfalls einen Instant-Messenger im Programm hat. PowWow ist hier zu Lande noch nicht sehr bekannt, erfreut sich aber in den USA zunehmender Beliebtheit. Möglich wurde der Deal, weil die Holding-Gesellschaft CMGI [3] gestern Tribal Voice gekauft hatte. CMGI besitzt unter anderem AltaVista und iCAST.

Tribal Voice wurde 1994 vom bekannten Antiviren-Guru John McAfee gegründet. Im Messenger-Konflikt hat sich die Firma früh auf die Seite von Microsoft geschlagen und plädiert ebenfalls für einen offenen Messenger-Standard. PowWow-Anwender sind nach Angaben von Tribal Voice in der Lage, sowohl mit MSN- als auch mit AOL-Kunden Nachrichten auszutauschen. Als besonderes Schmankerl lassen sich mit PowWow via "InstaVoice" auch gesprochene Kurznachrichten bis zu einer Minute Länge austauschen. (hob [4])


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[1] https://www.heise.de/news/MSN-Messenger-nicht-mehr-AOL-kompatibel-24672.html
[2] http://www.tribalvoice.com
[3] http://www.cmgi.com
[4] mailto:hob@ct.de